Hochzufrieden ...
... zeigte sich das Technik- und Moderationsteam nach der Veranstaltung "Die fantastischen Wir". Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge hatten Inhalte aus dem Unterricht präsentiert.
Biologie: Vivian (l.) und Lara aus der 9b zeigen am Beispiel eines Bakteriums, wie das Immunsystem funktioniert.
Gesundheit und Soziales: Fynn und Jonas erklären, was der Erste-Hilfe-Koffer der OBS Bomlitz alles enthält.
Musik: Die Klasse 5a singt das Lied "Die Gedanken sind frei".
Tanzen: Die Klasse 6b zeigt eine Choreografie aus dem Tanzprojekt, das derzeit in den Jahrgängen 5 und 6 läuft.
Musik: Schülerinnen und Schüler aus dem 7. Jahrgang stellen den Komponisten Mozart vor.
Mathe: Schülerinnen und Schüler aus der 7b verdeutlichen, wie Prozentrechnung im Alltag hilfreich sein kann.
Französisch: Jugendliche aus dem 9. Jahrgang führen einen Sketch auf, der in einer Boulangerie (Bäckerei) spielt.
Englisch: An apple a day ... - humorvoll präsentiert vom Profil FR 9. Herr Hoffmann sprang für einen fehlenden Schüler ein.
Erdkunde: Der Jahrgang 8 zeigt und erklärt Vulkan-Modelle, die in Erdkunde angefertigt worden waren.
Chemie: Zehntklässler Jannes stellt zusammen mit Fritz (nicht auf dem Bild) einen Zweitaktmotor vor.
Religion: Domenico und Linus aus der 10b verraten zum Thema Sterben, was sie als Grabbeigaben mitnehmen würden.
Deutsch: Jannes aus der 10b demonstriert in einem Video von seinen Mitschülern Conner und Elay den Aufbau einer Rede.
Der Frühling ist da!
Reporterinnen der Schülerzeitung Bomlitzer Blitz haben an unserer Schule ein paar Belege dafür fotografiert.
Fotos: Amy Pannier / Jana Peter
Kontakte über
6.000 Kilometer
Sie gucken gerne Serien, hören gern Musik und spielen gern Videospiele: Schülerinnen und Schüler der Profilkurse Französisch haben sich und ihre Hobbys in Briefen für Jugendliche in Afrika vorgestellt. Nun sind die französischsprachigen Schriftstücke auf dem Weg an eine Schule in Benin. Möglicherweise schreiben dann dortige Schülerinnen und Schüler zurück, wer sie sind und was sie in ihrer Freizeit machen.
Mehr über die Schule in Benin
Das CEG1 (Collège d'Enseignement Général, Allgemeinbildende Schule) in Ouessè ist eine weiterführende Schule mit rund 1000 Schülerinnen und Schülern. 150 davon lernen Deutsch. Es gibt an der Schule einen Deutschclub, in dem die afrikanischen Kinder und Jugendlichen mehr über Sprache und Kultur des europäischen Landes erfahren. Der Kontakt der Schulen in Deutschland und Benin kam über ein Partnerschulnetzwerk im Internet zustande. Zwei Lehrer aus beiden Schulen sind seither im regelmäßigen Austausch miteinander.
Schülerinnen und Schüler vor dem Schulgebäude.
In der Schule wird viel gesungen und getanzt.
Mehr über Benin
Benin weist mit gut 100.000 Quadratkilometern etwa ein Drittel der Fläche Deutschlands auf, mit knapp 15 Millionen aber nur ein Sechstel der Einwohner. Das Land ist sehr arm: Zwei von fünf Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze. Die Bildung hat in Benin derzeit hohe Priorität, sind doch die Hälfte aller Menschen Analphabeten.
(Quelle: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit)
Die Schule ausprobiert
Die jetzigen 4. Klassen aus Bomlitz, Walsrode, Bad Fallingbostel und Dorfmark hatten am Montag Gelegenheit, die Oberschule Bomlitz zu erkunden. Die ganze Schule war an diesem Abend voller Stände. Während der Schulleiter Herr Böhm den Eltern alles Wichtige über die Schule erzählte, wurden die Kinder in kleine Gruppen aufgeteilt und von Schülerinnen und Schülern der OBS herumgeführt. Die Gruppen gingen zu allen Ständen, sahen sich alles an und machten mit. Es gab den Kiosk, Tischkicker, 3D-Stifte, Schlüsselanhänger und noch vieles mehr. Die Kinder haben so einander und auch die Lehrer schon etwas kennengelernt.
Amy Pannier / Vanessa Heimann (Schülerzeitung Bomlitzer Blitz)
In der Küche konnten sich die Kinder leckere Spieße selbst zusammenstellen.
Auch beliebt: Die Tischkicker in der Pausenhalle.
Mit Feuer gegen Gewalt
Die Sozialarbeit der Stadt Walsrode hat in den Jahrgängen 7 bis 10 der Oberschule Bomlitz über Gewalt gegen Frauen aufgeklärt. Dazu wurden eine Powerpoint-Präsentation und ein kurzes Video gezeigt und mit den Schülerinnen und Schülern diskutiert. One Billion Rising ist eine weltweite Aktion. In diesem Jahr läuft sie unter dem Motto „Women on Fire – Ni una menos“. Mit innerem Feuer, flammender Begeisterung und Empathie soll den Ursachen von patriarchaler Gewalt entgegengewirkt werden. 27 Länder beteiligen sich an der Aktion, in Deutschland haben sich 146 Städte und Gemeinden der Initiative angeschlossen.
Text und Fotos: Anne Werder / Philipp Hoffmann-Schönbach
2025
Viel Klasse in wenig Masse
Ein bisschen Besinnliches, ein bisschen Tanz und ein bisschen Ratespaß: Wenn es bei der Weihnachtsfeier der OBS Bomlitz auch nicht allzu viele Beiträge gab, so war das Programm doch sehr vielseitig. Den Auftakt machte die Klasse 5a mit dem Lied "Nun geht das Jahr zu Ende". Es folgte die "Liederpantomime" - ein von den Sechstklässlern Fynn und Tjarek angeleiteter Wettbewerb zwischen Schüler*innen und Lehrkräften. Klavier-Virtuose Domenico wartete mit dem "Wolkenwalzer" auf, bevor der Französischkurs des 6. Jahrgangs in schauspielerisch-tänzerischer Weise das französische Weihnachtslied "Petit Papa Noël" darbot (Foto oben). Der geplante Abschluss, ein von den Neuntklässlerinnen Ida und Juliana moderiertes Online-Weihnachtsquiz, scheiterte am geringen Internetempfang im Forum des Schulgebäudes. Durch die Weihnachtsfeier führten drei Sechstklässlerinnen, Amelie, Celine und Jasmina. Zu feiern gab es übrigens nicht nur das bevorstehende Weihnachtsfest, sondern auch den Geburtstag von drei Schülerinnen und Schülern: Justin (7. Klasse), Marsha (9.) und Devin (10.). Zum Abschluss dankte der stellvertretende Schulleiter Herr Selz allen Beteiligten, darunter Organisatorin Frau Schmidt sowie das Technik-Team um Jonas (8. Klasse), Elias und Fynn (beide 10.) sowie Herrn Plambeck.
Text: Herr Hoffmann / Fotos: Herr Hoffmann, Frau Bremer
Die Moderatorinnen (v.r.) Amelie, Jasmina und Celine sowie Organisatorin Frau Schmidt und Gehilfe Enjo.
Mit von der Partie war auch der Weihnachtsmann, hier neben "Rapper" Herr Hoffmann.
Zehntklässler Domenico begeisterte einmal mehr am Klavier.
Das Publikum sparte nicht mit Applaus.
Die Klasse 5a leitete die Feier mit einem Lied ein.
Das geplante Online-Quiz scheiterte am geringen Empfang.
Freude über den Erfolg (v.l.): Lenny Beermann, Fynn Matuschewski, Celine Rudisch und Jasmina Pätzold.
Fotos: Birgit Schmidt
Fynn fiebert fürs Vorlesen
Schon am frühen Morgen ist Fynn sehr aufgeregt. Vor den 5. und 6. Klassen und einer Jury zwei Texte vorlesen und das noch möglichst gut ... "Werde ich das schaffen?", fragt sich der Schüler aus der Klasse 6a. Ein paar Stunden später liefert er selbst die Antwort: Ja, er schafft es! Fynn gewinnt das Schulfinale im diesjährigen Bundesvorlesewettbewerb. Er überzeugt die Jury (siehe unten) und liest nicht nur den zu Hause vorbereiteten, sondern auch einen unbekannten Text souverän vor. Nun ist der Zwölfjährige für den Kreisentscheid im Februar qualifiziert.
Da auch Fynns Klassenkamerad Lenny sowie Celine und Jasmina aus der Parallelklasse gut vorlasen, fiel der Jury die Entscheidung sehr schwer. Am Ende durften sich alle vier Schüler*innen über Urkunden und Buchpreise freuen.
Aufgeregt waren nicht nur die Vorlesenden, sondern auch das Publikum. Vor allem den 5. Klassen war die Spannung anzumerken, sind sie doch im nächsten Schuljahr selbst mit dem Vorlesen an der Reihe.
Das Publikum und die Jury mit (v.l.) den ehemaligen Lehrkräften Monika Drewes, Uta Wilkens und Wolfgang Quer sowie Ex-Schüler und Walsroder Bürgermeister-Kandidat Niels Joachim fiebern mit.
Gute Laune, Applaus und eine Entschuldigung
Wie gut, dass die Oberschule Bomlitz kein alter Dampfer ist - er wäre angesichts der wiederholten Regeneinbrüche längst gesunken. Mit diesem Vergleich leitete Schulleiter Andreas Böhm bei der offziellen 50-Jahres-Feier des Schulzentrums seine Begrüßungsrede ein. Und frohlockte sodann, dass der alte Dampfer bald von einer "schnittigen Hochseeyacht" abgelöst werde.
Damit spielte er auf den in Aussicht stehenden Neubau der Schule an. Doch was mit "bald" gemeint ist, das ist Auslegungssache. Eigentlich sollte der Bau einer Übergangsschule schon in Gange sein. Doch nun will der Landkreis aus Kostengründen die Übergangslösung einsparen und gleich einen Neubau auf dem früheren Sportplatz errichten. Und der, so mutmaßte Landrat Jens Grote bei der Jubiläumsfeier, wird voraussichtlich frühestens in vier Jahren fertig.
Daran, dass in Bomlitz weiterhin eine weiterführende Schule Bestand haben soll, ließen weder der Landrat noch Helma Spöring einen Zweifel. Die Walsroder Bürgermeisterin nannte es ihre "innere Überzeugung", dass eine solche Schule wichtig sei. Dies sei ein Faktor, der zur Attraktivität der Region beitrage.
Nun müssen also Lernende, Lehrende und Mitarbeitende noch weitere vier Jahre in einer Schule ausharren, deren Zustand Grote in einem launigen Vergleich beschrieb. Er sei froh, so der Landrat, dass sein eigener Körper immer noch widerstandsfähiger und dichter sei als das Bomlitzer Schulgebäude. Unter Applaus der OBS-Lehrkräfte im Publikum bat Grote Schüler*innen, Lehrkräfte und Eltern um Entschuldigung dafür, dass man ihnen in den vergangenen Jahren so ein Gebäude zugemutet habe.
Die Menschen, die über Bauten zu entscheiden haben - die Mitglieder des Kreistags-, waren bei der Feier trotz Einladung gar nicht vertreten. So mag es auch nicht verwundern, dass der Neubau der Oberschule beim Landkreis zwar eine hohe, aber nach wie vor nicht die höchste Priorität genießt, wie der Landrat einräumte.
Dabei hatte alles mal ganz anders begonnen. Als das Schulzentrum vor 50 Jahren gebaut wurde, habe es landein, landaus als eines der schönsten und modernsten seiner Art gegolten, wie der damalige Schulleiter Hasso Seidel berichtete. Schon 15 Jahre später zeigten sich dann die ersten baulichen Mängel.
Der Feierlaune tat all das jedoch keinen Abbruch. Gut gelaunte Redner*innen ließen den dritten Akt des Jubiläums - zuvor hatte es bereits einen Ehemaligen-Tag und einen Tag der offenen Tür gegeben - zu einer rundum gelungenen Veranstaltung werden, wie Gäste und Gastgeber*innen einmütig befanden. Nicht von ungefähr hatte Schulleiter Böhm bereits einleitend betont, dass die Qualität einer Schule nicht am Zustand ihres Gebäudes gemessen werden könne.
Text / Fotos: Philipp Hoffmann-Schönbach
Das Programm der Feier war als Schulstunde gestaltet.
Unter den Gästen waren Otto-Karl Hellmann, früherer Leiter der Orientierungsstufe im Schulzentrum, ...
... und Hasso Seidel, bis 2008 Schulleiter der damaligen Haupt- und Realschule.
Die Klasse 6b wartete mit dem umgedichteten Lied "Völlig losgelöst von der Schule" auf. Später begeisterte Zehntklässler Domenico am Flügel.
Die Gäste konnten Wünsche in eine Zeitkapsel werfen, die im Neubau verankert werden soll.
Ein reichhaltiges Buffet ...
... und eine große Getränkeauswahl standen bei der Feier bereit.
Infos aus erster Hand
Von Vanessa Heimann und Jana Peter
Anfang September haben IHK-Ausbildungsbotschafter*innen unsere Schule besucht, um unserem 9. Jahrgang einige Berufe und Ausbildungen vorzustellen. Die IHK-Ausbildungsbotschafter*innen sind selbst Auszubildende. Sie berichteten den Schüler*innen von ihren Erfahrungen, die sie im Laufe ihrer Ausbildung schon gesammelt haben. Dies dient dazu, den Schüler*innen auf Augenhöhe einen Einblick in die Berufswelt zu ermöglichen und ihnen zu helfen, sich später besser beruflich orientieren zu können.
Die Azubis erklärten den Schüler*innen außerdem, welchen Abschluss man braucht und wie die Ausbildung verläuft. Sie zeigten den Jugendlichen auch, was eine berufstypische Praxisaufgabe sein könnte. Die Schüler*innen konnten jederzeit Fragen stellen. Die IHK-Ausbildungsbotschafter*innen kamen von den Firmen G.A. Röders, Röders GmbH, Grube KG, MSM, Hörstudio Weghenkel und Kreissparkasse. Den Schüler*innen wurde also eine bunte Auswahl geboten.
Gelebte Geschichte
Herumliegende Äste werden zu Feuerholz, Hausbegrenzungen oder auch Tieren, aus Steinen wird Holzkohle und aus Moos Tierfutter: Die Fünftklässler*innen, die sich im handlungsorientierten Geschichtsunterricht an der OBS Bomlitz als Steinzeitmenschen betätigten, entwickelten jede Menge kreative Ideen. Hier ein paar Eindrücke von ihrer Arbeit an verschiedenen Tagen.
Sammeln von Material
Anlegen von Feuerstellen
Bau von Lagern und Gehegen
Letzte Anweisungen, dann kann es losgehen: Kinder und Betreuer*innen stehen zum Anpflanzen und Aussäen bereit. Fotos: C. Becker
Zehn Beete voller Leckereien
Das verspricht eine reichhaltige Ernte: Im neuen Schulgarten der Oberschule Bomlitz wachsen Tomaten neben Zucchini, Zwiebeln neben Kohlrabi und Mais neben Kürbissen. Ausgesät und angepflanzt wurden diese und zahlreiche weitere Gemüsearten von den Schülerinnen und Schülern der 5. und 6. Klassen. Sie übernehmen neben der Schulgarten-AG unter Leitung von Frau Klank auch die Pflege der zehn Beete.
Die OBS nimmt an dem Projekt Gemüse-Ackerdemie des Vereins Acker teil und hat von diesem die Samen und Keime bekommen. Der Verein stellt auch wöchentlich auf einer Internet-Plattform Tipps für die Pflege der Beete bereit. So wissen Kinder und Erwachsene immer, was zu tun ist.
Viele Eltern und Geschwister waren bei der Einweihungsfeier für den Garten dabei.
Schüler grillten leckere Würstchen und servierten sie mit Brötchen.
Im Kunstunterricht waren Plakate für die Feier angefertigt worden, Eltern steuerten den Kuchen bei.
Frisches Gemüse aus der Oberschule
Die Beete sind angelegt, die ersten Gräben gezogen. Hier, im Garten an der ehemaligen Hausmeisterwohnung, sollen bald Feldsalat und Fenchel, Kohlrabi und Karotten, Zuckererbsen und Zuckermais und noch ganz viele andere Gemüsearten gedeihen. Die OBS Bomlitz nimmt am Projekt Gemüse-Ackerdemie des Vereins Acker teil und bekommt von diesem jede Menge Samen, die dann von Schülerinnen und Schülern der 5. und 6. Klassen ausgesät werden. Jede Woche wird sich eine Klasse den Gemüsebeeten widmen, zusätzlich mittwochs die Schulgarten-AG. Vielleicht kann dann schon in einigen Monaten das erste frische Gemüse geerntet und verzehrt werden.
Solidarität hat Tradition
Bereits zwei Wochen vor dem Aktionstag war das Team der Sozialarbeit Walsrode in die Oberschule Bomlitz, die Waldorfschule Benefeld und die Ita-Wegmann-Schule gegangen, um mit Schülerinnen und Schülern über das Thema zu sprechen. Eine weitere Möglichkeit, Solidarität auszudrücken, war der Tanz zum Song „Spreng die Ketten“. An der Oberschule Bomlitz beteiligten sich mehr als 50 Schülerinnen und Schüler an dieser Bewegung. Die Oberschule Bomlitz bot erneut einen Raum für Gemeinschaft. Auch der Schulleiter Herr Böhm unterstützte die Aktion und betonte, dass „One Billion Rising“ mit der Sozialarbeit an der Schule bereits seit mehr als zehn Jahren eine feste Tradition habe. Damit unterstrich er die große Bedeutung der Initiative.
Neben dem Tanz gab es auch Informationsstände, an denen die Schülerinnen und Schüler mehr über die Hintergründe der Kampagne und die Problematik der Gewalt gegen Frauen erfahren konnten. Die Sozialarbeit hatte zudem Materialien vorbereitet, die auf die Notwendigkeit von Prävention und Aufklärung hinwiesen und als Ergänzung zu den Workshops in den Klassen dienten.
Dank vom französischen Botschafter
"Die französische Botschaft in Deutschland dankt der OBS Bomlitz für ihre Teilnahme am Internet-Wettbewerb 2025." So beginnt der Text der Urkunde, die unserer Schule das bisher beste Ergebnis bei dem jährlich veranstalteten Wettbewerb ausweist. Die Oberschule hatte zum vierten Mal in Folge an der bundesweiten Aktion teilgenommen und noch nie so viele Punkte erreicht wie jetzt der Französischkurs der 9. Klassen: 65,75 von 80 Punkten. Das bedeutete in dieser Kategorie Platz 29 in Niedersachsen, inmitten von reihenweise Gymnasien und Gesamtschulen.
Allerdings waren bisher auch noch nie Französinnen dabei, als die Schülerinnen und Schüler die Fragen zur französischen Sprache und Kultur im Internet beantworteten. Drei angehende Grundschullehrerinnen, die im Januar Praktika in Bomlitz und Benefeld absolvierten, berieten die deutschen Jugendlichen beim Ausfüllen der Online-Fragebögen (siehe den Text direkt hier darunter).
Der Französisch-Wettbewerb wird in vier Schwierigkeitsstufen ausgetragen, die sich nach dem jeweiligen Lernjahr richten. Die OBS Bomlitz war in der zweiten Stufe (Sprachniveau A1/A2) dabei.
Knifflige Fragen auf Französisch
Wie wird ein Mousse au chocolat zubereitet? Was hat sich am D-Day in der Normandie ereignet? Und wo auf der Erde wird überall Französisch gesprochen? Diese und andere Fragen mussten beim Internetteamwettbewerb beantwortet werden. Er wird jedes Jahr am deutsch-französischen Tag, dem 22. Januar, veranstaltet. An jenem Tag vereinbarten Deutschland und Frankreich 1963 eine vertiefte Zusammenarbeit vor allem bei der Jugend.
Die OBS Bomlitz nahm in diesem Jahr mit dem Französisch-Profil Jahrgang 9 teil. Die Schülerinnen und Schüler wurden von drei 20-jährigen Französinnen unterstützt, die
Grundschullehrerinnen werden wollen und derzeit ein Praktikum in Kitas und Grundschulen in Bomlitz und Benefeld absolvieren. Sie waren von Herrn Hoffmann an die OBS eingeladen worden. Selbst für sie waren einige der Fragen, die alle auf Französisch beantwortet werden mussten, ganz schön kniffelig.
An dem Wettbewerb, der vom nordrhein-westfälischen Bildungsministerium ins Leben gerufen worden war, nahmen in diesem Jahr rund 56.000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland teil. Wie die OBS-Gruppe abgeschnitten hat, wird Ende Januar bekanntgegeben.
2024
Die Teilnehmer*innen eines Volksbund-Workcamps erneuern die Beschriftung der Grabkreuze auf der deutschen Kriegsgräberstätte des Zweiten Weltkriegs im niederländischen Ysselsteyn.
Foto: Volksbund
Arbeit wider das Vergessen
Mit knapp 1000 Euro - genau 987,32 Euro - hat die OBS Bomlitz die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge unterstützt. Das Geld stammt aus einer Spendensammlung, bei der die Zehntklässler*innen der Schule in ausgewählten Straßen der Gemeinde an Türen klingelten und die Bewohner um Spenden baten.
Zuvor hatten sich die beiden 10. Klassen bei Bildungsreferent Karl-Friedrich Boese über die Arbeit des Volksbundes informiert. Demnach veranstaltet der Verein im Rahmen seiner Bildungsarbeit Friedenscamps, bei denen Jugendliche aus verschiedenen Ländern gemeinsam an Projekten für Frieden und Verständigung arbeiten. Zugleich werden Jugendbegegnungsstätten für Schulklassen organisiert und Bildungspakete für Schulen bereitgestellt, die diese beispielsweise für Ausstellungen nutzen können.
Darüber hinaus hat der Volksbund die Aufgabe, die Kriegsgräber in Europa zu pflegen und zu erhalten. Es gibt 832 Kriegsgräberstätten, in denen 2,8 Millionen Menschen begraben liegen. Der Volksbund sucht, birgt und bestattet auch gefallene Soldaten und benachrichtigt sowie betreut die Angehörigen. Nicht zuletzt ist der Volksbund damit befasst, Informationsmaterialien zu erstellen und zu verbreiten.
Gebastelt, gemalt und geschrieben
Mit viel Eifer und großer Mühe gingen die Kinder zu Werke, die an der OBS Bomlitz in den Wochen vor Weihnachten bunte Grußkarten gestaltet haben. Ihre mit persönlichen Unterschriften versehenen Weihnachtsgrüße erfreuen nun Seniorinnen und Senioren in Pflegeeinrichtungen im Heidekreis. Die Aktion "HeideHerzen" war vor drei Jahren von zwei Heidjer*innen ins Leben gerufen worden.