Reporterinnen unterwegs

Fernsehen, Radio, Zeitungen - das Rednerpult im Leineschloss Hannover ist dicht umlagert, als die Verantwortlichen an diesem Montag die IdeenExpo 2026 vorstellen. Wenige Meter dahinter harren Emma und Jana auf ihre Chance. Und kurz darauf ist es so weit ...
Was die beiden 13-Jährigen von der OBS Bomlitz bei der Pressekonferenz in Hannover erlebt haben, erzählen sie hier.

Infos zur Expo aus erster Hand

Von Emma Kloska und Jana Peter

Wir von der Schülerzeitung hatten das Glück,  die Auftakt-Pressekonferenz zur diesjährigen IdeenExpo besuchen zu dürfen. Außer uns waren nur zwei andere Schülerzeitungen dabei. Wir waren dabei von der kleinsten Schule. Nur eine Schülerzeitung aus Hannover, eine aus Göttingen und wir waren als Vertreterinnen und Vertreter unserer Generation vor Ort.

Das Ganze fand im Leineschloss statt, dem Sitz des Niedersächsischen Landtags, genauer gesagt im Leinesaal. Sogar der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Falko Mohrs, war dabei. Er hob hervor, dass die IdeenExpo ein wichtiges Signal für die Zukunft junger Menschen und gelebte Zukunftspolitik sei. Auch Stanislava Plachá war anwesend. Als Ausbildungsleiterin bei der Hannoveraner Firma ZF brachte sie die wirtschaftliche Perspektive und die Bedeutung der Fachkräftenachwuchssicherung ein.

Alle Rednerinnen und Redner berichteten, warum die IdeenExpo so wichtig ist und wie sie sich weiterentwickelt hat. Es wurde auch stolz hervorgehoben, dass die IdeenExpo ausschließlich in Niedersachsen existiert. Auch darüber, was dieses Jahr geplant ist, wurde aufgeklärt. So erfuhren wir, dass die Bundeswehr wie jedes Jahr seit 2011 einen Stand auf der IdeenExpo haben wird.

Als alle fertig erzählt hatten und die Fragen gestellt werden durften, stürzten sich die Reporter der großen Medien sofort auf die Referentinnen und Referenten. Für unsere Fragen wurde sich danach Zeit genommen, so dass wir sogar Falko Mohrs selbst einmal interviewen konnten (siehe unten).

Es war uns wirklich eine Ehre, dort zu sein. Besonders, weil wir ja Partnerschule der IdeenExpo, die vom 20. bis zum 28. Juni in Hannover läuft, sind. Zudem werden wir als gesamte Schule wieder dorthin fahren und sogar einen eigenen Stand dort haben. Alles in allem war es ein schönes und lehrreiches Erlebnis für uns.

Vorsicht mit der KI


Am Ende der Pressekonferenz hatten wir noch die Chance, Wissenschaftsminister Falko Mohrs zu interviewen. Wir stellten ihm einige Fragen, zum Beispiel, was er von Künstlicher Intelligenz (KI) hält und wie sie unseren Schulalltag verändert. Dazu sagte er, dass KI schon durchaus hilfreich sein kann, man aber aufpassen muss und nicht alles glauben darf, was sie sagt.
Wir fragten ihn auch, welchen Tipp er Schüler*innen geben würde, die sich für MINT-Berufe interessieren, aber noch nicht genau wissen, wo sie anfangen sollen. Dazu sagte er, dass man dann auf jeden Fall die IdeenExpo besuchen und abgesehen davon einfach Sachen ausprobieren sollte, um herauszufinden, ob es zu einem passt.
Wir sind sehr dankbar, dass wir Herrn Mohrs persönlich interviewen durften. 

Emma Kloska / Jana Peter

Zahlen zur IdeenExpo 2026

330 Aussteller

800 Mitmach-Exponate

900 Workshops 

100.000 qm Fläche

23.000.000 Euro Kosten

Jede Menge Möglichkeiten

Für den 10. und teilweise auch den 9. Jahrgang ist Herr Dunecke von der BBS Walsrode zu uns in die Schule gekommen und hat die Schülerinnen und Schüler über die vielen verschiedenen Bereiche an seiner Schule aufgeklärt, unter anderem über die Berufsfachschule dual, das Berufliche Gymnasium und die Berufseinstiegsschule. Die Schülerinnen und Schüler der OBS bekamen natürlich auch allgemeine Informationen zur BBS. Herr Dunecke erklärte den Schülerinnen und Schülern die Unterschiede der verschiedenen Bereiche und was man dafür mitbringen muss. Die Schülerinnen und Schüler konnten jederzeit Fragen stellen, die ihnen auch beantwortet wurden. "Der Zug ist nie abgefahren, um seinen Abschluss zu schaffen“, so Herr Dunecke. Viele Schülerinnen und Schüler wissen jetzt mehr über ihren Weg und was sie dafür tun müssen, nur ob sie es in die Tat umsetzen, bleibt ihnen überlassen. 

Text / Foto: Vanessa Heimann

2025

Marketing-Mitarbeiterin Carolin Weller und Pressesprecher Sebastian Hertelt von der IdeenExpo lassen sich von Lehrer Claus Becker eine Mini-Fabrik mit Robotern erklären.

Kleine Schule mal ganz groß

Die Oberschule Bomlitz trägt seit Ende Oktober den Titel "Partnerschule der IdeenExpo 2024". Diese Auszeichnung erhält zwar jede der 22 Schulen, die im vergangenen Jahr bei der Technik-Messe in Hannover dabei waren - aber das muss man auch erstmal schaffen. Denn in der Landeshauptstadt ausstellen darf nur, wer eine ausführliche Bewerbung mit einer zündenden Idee vorlegt und dafür den Zuschlag erhält. Die OBS Bomlitz hat das als einzige Schule aus dem Heidekreis gemeistert.

Die Bomlitzer haben sich 2024 zum zweiten Mal nach 2022 an "Europas größtem Jugend-Event für Technik und Naturwissenschaften" , wie die IdeenExpo stolz von sich sagt, beteiligt. 2022 stellten sie "Unsere kleine Kräuterfarm" vor, ein Mini-Gewächshaus, in dem Licht, Bewässerung und Temperatur automatisch geregelt werden. 2024 zeigte die Schule dann, wie Kunststoffreste aus dem 3D-Druck sinnvoll wiederverwertet werden können. Dafür gab es nun die Auszeichnung, die sich in beiden Tageszeitungen aus dem Heidekreis, Böhme-Zeitung und Walsroder Zeitung, in großen Artikeln niederschlug (siehe Links unten).

Nächstes Jahr  im Juni will die Oberschule wieder in Hannover mit von der Partie sein. Die Bewerbung ist gerade raus. Idee ist es diesmal, eine Art Mini-Fabrik vorzustellen, bei der Reste aus dem 3D-Druck automatisch sortiert und zu neuen Objekten weiterverarbeitet werden. Daran beteiligt sind gleich zwei AGs aus der Schülerfirma der Oberschule, die Lernfabrik unter Leitung von Claus Becker und das FabLab Junior von Marco Plambeck. Der Grundstein ist also gelegt dafür, dass die OBS erneut Partnerschule der IdeenExpo wird.

Philipp Hoffmann-Schönbach


Vielfältiges aus der Bomlitzer Ideen-Schmiede

Ideenvielfalt I: Die kleine Kräuterfarm, der Bomlitzer Beitrag bei der IdeenExpo 2022.

Ideenvielfalt II: Schüler Jordan hat im 3D-Druck ein Strahlrohr für Feuerwehrschläuche  gefertigt.

Ideenvielfalt III: Die Schülerinnen Ylvi, Valerie und Ida erklären diie Mini-Fabrik.

Ideenvielfalt IV: Auf einer Tafel im Mint-Labor werden ständig neue Ideen festgehalten.

"Weißt du noch, damals ..."

"Da, das bin ich!" Felix Suhr (Foto links) ist begeistert, sich auf einem Foto in der Bücherei der OBS Bomlitz zu entdecken. Neugierig schaut er, wen er noch so wiedererkennt auf dem Bild von der Klassenfahrt nach Borkum. Immerhin ist es 30 Jahre her, dass der 6. Jahrgang der damaligen Haupt- und Realschule Bomlitz die Nordseeinsel besuchte.

Felix Suhr ist bei Weitem nicht der Einzige, der an diesem Abend neugierig die alten Fotos in der Bücherei durchstöbert. Immer wieder ist zu hören, wie jemand begeistert alte Klassenkamerad*innen wiedererkennt - oder auch trifft. "Bist du nicht ...", heißt es dann, gefolgt von einer herzlichen Umarmung und einem "Weißt du noch, damals ...".

Tamara Suhr, geborene Bergmann (Foto rechts), war ebenfalls Schülerin an der Bomlitzer Schule. Ihren späteren Mann Felix, der zwei Klassen höher war als sie, lernte sie aber eigentlich nicht an der Schule kennen. Man traf sich in der Nachbarschaft, verliebte sich, heiratete und ist heute stolz, Sohn Björn-Ole vor wenigen Wochen als Fünftklässler in der gleichen Schule eingeschult zu haben, die beide Eltern bis Anfang dieses Jahrtausends selbst besuchten.

Geschichten wie diese waren am Freitagabend beim Tag der Ehemaligen an der OBS Bomlitz des Öfteren zu vernehmen. Viele Paare, junge und ältere, erzählten, wie sie sich an der Schule kennengelernt und manchmal erst nach dem Abschluss ineinander verliebt hatten. Beim Rundgang durch die alten Räume, die sich seither kaum verändert haben, schwang jede Menge Nostalgie mit. Manche erinnerten sich lächelnd und augenzwinkernd, wie und wo sie sich vor den Lehrkräften versteckt und anderen Blödsinn gemacht hatten. 

Derweil betätigte sich eine Reihe von Besucher*innen sportlich. In der Sporthalle waren sechs spaßige Stationen aufgebaut, die es allein oder paarweise zu meistern galt. Als Preise gab es drei Bälle zu gewinnen. Den Hauptpreis ergatterte mit Lennox ein Ehemaliger, der gerade erst seinen Abschluss an der Oberschule gemacht hatte.

Nicht zu vergessen war der Einsatz von Lehrkräften, Schüler*innen und Förderverein. Die 10. Klassen sorgten mit Grillwurst, Hawaiitoasts und Getränken fürs kulinarische Wohl. Der Förderverein verkaufte Cocktails, die Lehrkräfte betreuten gemeinsam mit Schüler*innen der 7. und 8. Klassen die Stationen in der Sporthalle und weitere Stände, etwa die Kasse, an der die OBS-eigenen Taler erworben und dann in Essen und Trinken umgesetzt werden konnten.

Zum Abschluss lud Schulleiter Andreas Böhm die Gäste zum nächsten Fest ein. "Spätestens in 25 Jahren ist es so weit", sagte er mit einem Augenzwinkern.

Texte/Fotos: Ph. Hoffmann-Schönbach


Die einen trafen sich zu netten Gesprächen auf dem Schulhof ...

... während sich die anderen in der Sporthalle sportlich-spaßig betätigten.

Abschluss 2022 (v.l.): Merle, Julia, Jenny, Josy und Nils (Abschluss 2021).

Abschluss 2025 (v.l.): Leah, Jonathan, Lennox, Romy und Fiona.

Achtung, der nachstehende Text ist ein Aprilscherz!

"Schwimmen lehren statt baden gehen"

Es kommt einer Sensation gleich: Die OBS Bomlitz erhält ein Hallenbad. Vor nicht allzu langer Zeit war es noch ungewiss, ob die Oberschule überhaupt fortbestehen würde, nun wird sie nicht nur neu gebaut, sondern auch um eine Schwimmhalle erweitert. Diese soll zeitgleich mit dem Bomlitzer Waldbad, das derzeit saniert wird, schon 2026 eröffnet werden und täglich nach Unterrichtsschluss der Allgemeinheit offenstehen. In Bomlitz kann man also künftig das ganze Jahr über ins Schwimmen kommen.

Möglich wird der Schwimmhallenbau aufgrund einer großzügigen Förderung des Landes. Dieses will damit sein Projekt „Schulschwimmpass Niedersachsen“ (siehe Link 1 unten) voranbringen. Hintergrund: Laut einer Umfrage der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft DLRG hat sich die Anzahl der Grundschulkinder, die nicht schwimmen können, binnen fünf Jahren verdoppelt (siehe Link 2). Demnach kann jedes fünfte Kind nach der Grundschulzeit nicht schwimmen. In Bomlitz soll nun in Jahrgang 5 und 6 der Schwimmunterricht nachgeholt werden.

Das Kollegium der OBS reagierte mit Begeisterung auf die Pläne. In Anspielung auf die lange Zeit ungewisse Zukunft der Schule wurde intern das Motto „Schwimmen lehren statt baden gehen“ ausgegeben. „Noch vor Kurzem stand uns das Wasser bis zum Hals“, sagte eine Lehrkraft. „Künftig müssen nun andere schauen, ob sie uns noch das Wasser reichen können.“

Der Landkreis Heidekreis stand der Idee eines Hallenbades an der OBS Bomlitz zunächst skeptisch gegenüber. Nun aber ist man in Bad Fallingbostel entschlossen, den Sprung ins kalte Wasser zu wagen. In internen Überlegungen des Landkreises wird bereits über die Austragung von nationalen und internationalen Schwimmmeisterschaften in Bomlitz nachgedacht. „Bis dahin wird aber noch viel Wasser die Böhme hinunterfließen“, hieß es. 

So läuft es beim Bomlitzer Walddbad

Das Freibad in Bomlitz wird derzeit saniert. Nächstes Jahr soll es fertig sein. Im Zeitraffer lässt sich der Baufortschritt im Winter nachvollziehen.

Vorgeschmack auf die OBS

Nicht mehr lange, dann kommen die Vorschulkinder der Kita Benefeld zur Schule. Und in vier Jahren wechseln sie dann vielleicht schon an die Oberschule Bomlitz. Erste Eindrücke von der Schule gewannen die Kinder bei ihrem Besuch an der OBS. Das Profil Gesundheit und Soziales im Jahrgang 10 hatte sich  im Unterricht mit dem Thema Kitas beschäftigt und für den Besuchstag sechs kreative und aktive Stationen wie einen Hindernis-Parcours (Foto) für die Kinder entwickelt.

Applaus für die Besten

Mit viel Applaus haben Jury und Zuschauer*innen die acht Kinder bedacht, die beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs der 6. Klassen an der OBS Bomlitz gegeinander angetreten sind. In der Jury waren ehemalige Lehrkräfte der OBS sowie Mitarbeiter*innen der Stadt Walsrode und der Bücherei Bomlitz vertreten. Sie wählten zwei Schülerinnen und einen Schüler für das Siegertreppchen aus.

 

Lucas Ahland (von links), Anna Sophie Puchinger und Nelli-Katharina Ort wurden zu den drei besten Vorleser*innen im Heidekreis 2025 gekürt. Auf Platz 1 schaffte es Anna Sophie. Die Schülerin von der KGS Schwarmstedt wird den Heidekreis nun am 22. März beim Bezirksentscheid in Verden vertreten. Weitere Runden sind der Landesentscheid im Mai und das Bundesfinale im Juni. Der Vorlesewettbewerb wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet. Er soll Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit tragen und die Lesekompetenz von Kindern stärken.

Ein erster Schritt zum Neubau

In einem Klassenraum fehlt ein Stück der Außenwand, vor dem Sozialraum in der Pausenhalle klafft ein Loch in der Decke und vor dem Haupteingang ist das obere Ende einer Säule freigelegt - was ist hier los? Tatsächlich fällt weder das Schulgebäude auseinander noch hat der Abriss bereits begonnen. Vielmehr lässt der Landkreis Heidekreis als Schulträger derzeit gezielt erkunden, mit welchen Materialien die Schule vor 50 Jahren gebaut wurde. Das ist der erste Schritt für den geplanten Neubau des Gebäudes. Nächstes Jahr soll es losgehen. Die Proben des Baumaterials sollen den Rückbau erleichtern. Schließlich müssen alle Materialien fachgerecht entsorgt werden. Da sollte bekannt sein, wo was verwendet wurde.

2024

Fortnite auf Französisch

Justine mag Tiktok, Instagram und Snapchat. Martin spielt gern Fortnite. Alice hat eine Katze und Lomi einen Hund. Die französischen Jugendlichen zwischen 12 und 14 Jahren, die der OBS Bomlitz Weihnachtsgrüße übersandt und sich dabei kurz vorgestellt haben (siehe unten), mögen die gleichen Dinge wie unsere Schülerinnen und Schülern. Das werden sie selbst merken, wenn sie demnächst Post aus Bomlitz bekommen. Dann nämlich stellen sich wiederum Französisch lernende Jugendliche von der Oberschule den Französinnen und Franzosen vor.
Nach mehreren Jahren ohne einen direkten Draht zu einer französischen Schule ist die OBS Bomlitz nun mit dem Collège Langevin Wallon in der Bomlitzer Partnergemeinde Blainville-sur-Orne in Kontakt getreten. Dort lernen derzeit 12 der rund 370 Schülerinnen und Schüler Deutsch. Sie alle haben gemeinsam den Brief an die OBS Bomlitz gestaltet - in tadellosem Deutsch. Der hiesige Wahlpflichtkurs Französisch aus den Jahrgängen 7 und 8 wird den Französinnen und Franzosen auf Französisch antworten. Geplant ist ein Video.
Und wer weiß, was sich dann aus den Kontakten ergibt. Vielleicht lernt man sich ja eines Tages auch einmal persönlich kennen ...

Schule in Frankreich: 
Neun Jahre lang gemeinsam lernen

In Frankreich lernen alle Kinder und Jugendlichen neun Jahre lang gemeinsam. Erst dann entscheidet sich, ob sie für weitere drei Jahre ein Gymnasium besuchen.

Die Schulzeit beginnt mit drei Jahren mit der École maternelle, einer Art Vorschule. Im Alter von 6 Jahren geht es an der École primaire, der Grundschule, weiter. Die Grundschulzeit beträgt fünf Jahre. Mit elf Jahren wechseln die Kinder für vier Jahre an ein Collège, vergleichbar mit einer Oberschule.

Die Klassenstufen werden in Frankreich rückwärts gezählt. Das Collège beginnt mit der 6. Klasse, dann folgen die 5., die 4. und die 3. Man beendet die Oberschule also in der 3. Klasse statt wie bei uns in der 9. oder 10. 

Schlag ein,
Santa!

Dem Förderverein sei Dank: Anlässlich seines 30-jährigen Bestehens hatte er den Weihnachtsmann an die OBS Bomlitz eingeladen. Und der bescherte bei der Weihnachtsfeier jedes Kind und jeden Jugendlichen mit einem Schoko-Santa. Zuvor hatten alle Jahrgänge weihnachtliche Aufführungen gezeigt.

Der Jahrgang 6 leitete die Weihnachtsfeier mit einem Mini-Musical unter der Leitung von Frau Czwalinna ein.

Schulleiter Herr Böhm begrüßte und verabschiedete die Schülerinnen und Schüler und weiteren Gäste.

Die 7/1 leistete mit Feliz Navidad unter Leitung von Frau Aalders einen spanischsprachigen Beitrag zu der Weihnachtsfeier ...

... und die 7/2 von Herrn Plambeck mit All I want for Christmas einen englischsprachigen.

Der Jahrgang 5 beeindruckte, angeleitet von Frau Klank und am Akkordeon begleitet von Frau Schmidt, mit selbstgestalteten Masken und dem Lied Zwei kleine Monster.

Summer aus dem 8. Jahrgang zeigte unter Begleitung von Mitschüler*innen Tanzkünste zu All I want for Christmas, was Frau Bremer mit den Schüler*innen eingeübt hatte.

Mit ebenso gekonnten wie witzigen Tanzschritten warteten die Jungen der 10/1 auf, ...

... wobei ihnen die Mädchen aus der Klasse von Frau Nuß mit ihrer Choreografie in nichts nachstanden.

Stimmgewaltig wünschte die 10/2 zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Frau Dörntge-Lange Merry Christmas.

Die Theater-AG von Herrn Hoffmann führte den Sketch Weihnachtskinder auf.

Ebenfalls die Theater-AG steuerte Interviews in Fantasiesprache mit einem Tannenbaum (Foto), einem Rentier ...

... und der Weihnachtsfrau, genannt Miss Santa, bei.

Für die Organisation der Weihnachtsfeier zeichnete Frau Schmidt verantwortlich. Dem Technikteam unter Leitung von Herrn Plambeck gehörten die Schüler Elias, Fynn (beide 9. Klasse) und Robin (10.) an. Moderiert wurde die Weihnachtsfeier von den Schülerinnen Lea, Lene (beide 7.) und Jana (10.).

Texte/Fotos: Ph. Hoffmann

Jana liest nun auf Kreisebene

Jana Peter (Foto) hat den diesjährigen Vorlesewettbewerb an der Oberschule Bomlitz gewonnen. Sie überzeugte sowohl mit dem selbstgewählten als auch mit dem vorgegebenen Textausschnitt und vertritt die Schule nun beim Kreisausscheid. Auf dem zweiten Platz landete Jasper Kurz, Dritte wurde Emma Kloska. Alle vier Sechstklässler*innen im Schulfinale erhielten Buchpreise. 
Vor den Augen der übrigen Schüler*innen aus den 6. und 5. Klassen erhielt der Vorlesewettbewerb ein musikalisches Flair. Lehrerin Frau Czwalinna leitete das Begleitprogramm mit weihnachtlichen Liedern. Zum Abschluss sangen alle gemeinsam "In der Weihnachtsbäckerei".

Was man in der Pflege alles macht

Was macht einen Pflegeprozess aus? Das machte Dorle Gleue, Praxisanleiterin am Bildungszentrum für Pflege des Heidekreis-Klinikums in Walsrode, bei ihrem Besuch an der Oberschule Bomlitz an einer simulierten Schulterverletzung deutlich (Foto links). Zudem wurde mit einer Pinzette die beidseitige Feinmotorik geübt - eine wichtige Fähigkeit z.B. beim Fäden ziehen  (Foto rechts). 

Informationen zur Ausbildung, zum Gehalt, zu schulischen Abläufen sowie zu Praktika in Fremdbetrieben gehörten ebenfalls zum Programm. Zugleich erfuhren die Schüler*innen, wo ein Pflegefachmann bzw. eine Pflegefachfrau arbeiten kann: außer im Krankenhaus auch in der häuslichen Pflege, der mobilen Pflege, der Pflegeschule oder bei einer Krankenkasse. 

Eine Falle und ein Trick

Der Antrieb ist hundertprozentig umweltfreundlich, der Motor absolut leise und das Fahrgestell nur wenige Gramm schwer. Bei Mausefallenautos kehrt sich im Vergleich mit Kraftfahrzeugen vieles um. Hier sind nicht die Größten und Klobigsten die Besten, sondern die Kleinsten und Leichtesten. Denn diese Gefährte werden mit der Spannkraft-Energie von Mausefallen angetrieben. Und hier gilt: Je kleiner und leichter, desto weiter fährt das Auto.

Das wissen die Schülerinnen und Schüler der OBS Bomlitz und setzen es im Jahrgang 8 im Wahlpflichtkurs Technik erfolgreich um. Ihre Autos aus Holz, Metall und Bindfaden ließen im Wettbewerb mit benachbarten Schulen die anderen weit hinter sich. Was ist das Bomlitzer Geheimnis?

Das Geheimnis ist, dass es nicht nur eines gibt. Es kommen mehrere Faktoren zusammen. Da wäre zum einen die technische Ausstattung der Oberschule. Mit den vorhandenen 3D-Druckern und CNC-Fräsmaschinen können sehr präzise die notwendigen Teile hergestellt werden, etwa die Räder.

Hier kommt schon der zweite Punkt ins Spiel: das Know-how. Es hat sich gezeigt, dass Mausefallenautos mit einem großen Raddurchmesser weiter fahren. Die Räder dürfen aber auch nicht zu groß sein. Es gilt, genau das richtige Maß zu finden. Und das gelingt an der Bomlitzer Oberschule.

Beim Wettbewerb an den Berufsbildenden Schulen Walsrode kam dann aber doch noch ein besonderer Trick ins Spiel: Die Bomlitzer bauten kleine Getriebe in ihre Gefährte ein. Dabei machten sie sich das ganz einfache Prinzip zunutze, dass die Übersetzung von einem großen auf ein kleines Zahnrad einen besseren Antrieb nach sich zieht.

Die Folge war ein überragender Erfolg: Es wurden nicht nur die ersten sechs Plätze belegt, die besten drei Autos erzielten auch noch verblüffende Weiten. Sie fuhren allesamt fast 30 Meter weit. Das beste Mausefallenauto einer anderen Schule brachte es gerade einmal auf 10 Meter (siehe unten den Link zum Ranking).

Schon im Knatterbootwettbewerb, wo kleine Metallboote mit Dampfbetrieb um die Wette fahren, ist die OBS Bomlitz die erfolgreichste Schule in der Region. Nun schickt sie sich an, es auch bei den Mausefallenautos zu werden. Beide Wettbewerbe trugen dazu bei, dass sich die OBS nunmehr MINT-freundliche Schule nennen darf (siehe Link unten). Offenkundig greifen in Bomlitz ähnlich wie bei einem Getriebe mehrere Zahnräder ineinander.

33 Jahre nicht gesehen, dann verliebt

Damals hatten die beiden nicht viel miteinander zu tun. 1975 gehörten beide dem ersten Jahrgang der damaligen Orientierungsstufe im gerade fertiggestellten Bomlitzer Schulzentrum an. Sie gingen zwar in die gleiche Klasse, Elke interessierte sich aber nicht für den zwei Jahre jüngeren Tomas, den kleinsten Jungen der Klasse. Nach dem Schulabschluss 1980 verloren sie sich aus den Augen. Die in Cordingen wohnende Elke lernte Bäckerei-Fachverkäuferin, der Benefelder Tomas lernte Schlosser. Gleich danach zog er weg.

Erst 33 Jahre später trafen sich beide bei einem Klassentreffen wieder. Und plötzlich begannen sie, sich für einander zu interessieren. Aus dem Interesse wurde Liebe, aus der Liebe eine Ehe. So richtig gefeiert hatten Elke und Tomas Trojaneck das nie. Das holten sie nun, fast 50 Jahre nach der Einschulung in Bomlitz, mit Familie, Freunden und anderen Wegbegleitern nach. Für beide war klar, dass es nur einen Ort dafür geben konnte.

Wie oft hatten sie auf den Felsen auf dem Pausenhof des Bomlitzer Schulzentrums gesessen. Zuletzt 1980 beim Abschlussfoto der Klasse 9b. Damals hielten sie noch gehörigen Abstand voneinander, heute rückten sie so eng zusammen, wie es nur geht. Und scharten ihre erwachsenen Kinder – beide haben aus ihren vorherigen Partnerschaften je zwei – sowie den Enkel um sich. Als Traurednerin gewannen sie mit Angela Kirchfeld eine ehemalige Klassenkameradin. Sie ist der heutigen Oberschule auch als Gründungsmitglied und Regisseurin der dort verwurzelten Theatergruppe Lafibo verbunden.

Und noch ein früherer Weggefährte war mit von der Partie. Horst Peterson, damals Klassenlehrer und stellvertretender Stufenleiter in der Orientierungsstufe, ließ es sich nicht nehmen, mit einem eigenen Redebeitrag dem Ehepaar fromme Wünsche mit auf den Weg zu geben. „Seinen ersten Jahrgang vergisst man nicht“, bekannte er später.

Der Traurednerin Angela Kirchfeld hatten die Eheleute anvertraut, was sie aneinander am meisten mögen. Elke sagt, dass ihr Tomas immer für sie da sei, dass er sein Wort halte und man sich auf ihn verlassen könne. Tomas weiß die positive Einstellung seiner Frau zu schätzen und ist davon beeindruckt, dass sie „ihren Mann stehe“.

Nun schweben beide wie auf Wolken – oder noch ein Stück darüber. Ganz so wie im Lied „Über den Wolken“, das zum Abschluss der Trauzeremonie erklang. Reinhard Mey schrieb es 1974, genau vor 50 Jahren also. Es war das Jahr, in dem der Grundstein für die damalige Haupt- und Realschule in Bomlitz gelegt wurde. Womit sich ein weiterer Kreis schließt.      hf

Der damalige Klassenlehrer Horst Peterson (r.) gratuliert dem Ehepaar.

Elke und Tomas auf einem Klassenfoto der 9b von 1980.

Die Flaggen der Freundschaft

Es ist ein Bild mit Symbolkraft: Die Flaggen von Deutschland, Walsrode und Frankreich, gehalten von den Bürgermeistern von Walsrode und Blainville und von Schülerinnen der OBS Bomlitz und der OBS Walsrode. Entstanden ist es in Blainville unmittelbar nachdem die beiden Orte per Unterschrift ihre Partnerschaft verlängert haben. Die seit 20 Jahren bestehende Verbindung von Bomlitz mit Blainville wird nunmehr von Walsrode weitergeführt. Doch die Vertragsverlängerung war bei Weitem nicht der einzige Höhepunkt dieser Frankreichreise.

Eindrücke gewonnen, Eindruck gemacht

Friedenstauben fliegen, die Menschen tragen historische Kleidung, ein Feuerwerk beschließt den Tag. Es ist ein eindrucksvolles Gedenken an den D-Day, die Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944, das der Ort Blainville in diesem Jahr begeht. Und jede Menge Eindrücke nehmen auch die 17 Kinder und Jugendliche aus Bomlitz und Walsrode, die dabei sind, mit nach Hause.  

Die Schülerinnen und Schüler sowie Mitglieder der Bomlitzer Jugendfeuerwehr sind beim Empfang des Bürgermeisters dabei, marschieren im Festumzug mit, überqueren die legendäre Pegasus Bridge und vollziehen im Museum in Caen die Ereignisse von damals nach. 

Doch nicht nur die offiziellen Veranstaltungen hinterlassen Eindruck, es sind auch die ganz persönlichen Beziehungen. Die Deutschen sind privat in Familien in Blainville untergebracht, müssen sich auf Französisch oder mit Händen und Füßen verständigen. Mit den Gastgebern, dem Comité de Jumelage (Partnerschaft) von Blainville, werden auch Ausflüge unternommen. In der Mensa einer Schule gibt es ein Sechs-Gänge-Menü.
Eindruck machen zudem die fünf Bomlitzer Schülerinnen mit ihrer Präsentation für die Gastgeber: Sie zeichnen mit Worten und Pantomime die Geschehnisse in beiden Orten damals und heute nach. 

Besuch im Rathaus von Blainville: Die deutsche Delegation wird von Bürgermeister Lionel Marie empfangen.

Gruppenbild mit Jugendfeuerwehr Bomlitz, OBS Bomlitz und OBS Walsrode vor dem Friedensmuseum in Caen.

Die Pegasus Bridge in Bénouville: Die Brücke war am 6. Juni 1944 durch britische Soldaten erobert worden.

Die Feier zum Jahrestag des D-Day an der Brücke ähnelt einer Pilgerfahrt. Viele Menschen kleiden sich wie Soldaten.

Walsrodes Bürgermeisterin Helma Spöring (r.) wird mit einer tönernen Friedenstaube beschenkt.

Eine Brieftaube war einem Franzosen 1941 zum Verhängnis geworden, wie ein Plakat im Museum in Caen zeigt.

Ein neues Denkmal zeugt in Blainville von der Befreiung des Ortes durch alliierte Soldaten vor 80 Jahren.

Der Jahrestag wird in Blainville mit einem Feuerwerk unter anderem in den französischen Nationalfarben beendet.

Ergebnisse der Juniorwahl zur Europawahl

Bei der Juniorwahl an der OBS Bomlitz konnten die Schüler*innen der 8. bis 10. Klassen fiktiv das Europaparlament wählen. 77,5 Prozent der Wahlberechtigten nahmen teil. Jeder Dritte machte das Kreuz bei der AfD. Es folgten die SPD und die CDU.

In Niedersachsen landete im Durchschnitt der Ergebnisse aller beteiligten Schulen die CDU auf dem ersten Platz. Die AfD verzeichnete einen wesentlich geringeren Stimmenanteil als in Bomlitz.

Bundesweit ergibt sich bei der Juniorwahl ein ganz ähnliches Bild wie in Niedersachsen: CDU vor SPD und AfD.

Schülerinnen halten Vortrag in Frankreich

Der Festumzug wird Kleidung von damals tragen, Fahnenträger werden vorangehen und am Ende werden Friedenstauben aufsteigen: Der Ort Blainville-sur-Orne in der Normandie will das Gedenken an die Ereignisse vor 80 Jahren überaus würdevoll gestalten. Mit dabei wird dann auch eine 50-köpfige Delegation aus Bomlitz und Walsrode sein, angeführt von Walsrodes Bürgermeisterin Helma Spöring. Die Gruppe, die großteils aus dem Partnerschaftskomitee des Forum Bomlitz besteht, wurde von der Bomlitzer Partnergemeinde in Blainville in die Normandie eingeladen und wird dort fünf Tage verbringen.
Zu den Teilnehmenden gehören fünf Schülerinnen von der OBS Bomlitz, die ihren Besuch in einem Projekt vorbereitet haben. Sie befassten sich damit, was in Blainville und Bomlitz vor 80 Jahren geschah, und trugen dies in einer kleinen Präsentation in französischer Sprache zusammen (siehe Foto). Dabei spielt die Pulverfabrik Eibia, auf deren früherem Gelände die OBS Bomlitz steht, eine große Rolle. Doch es geht nicht nur um damals (französisch: autrefois), sondern auch um heute (aujourd'hui): Beide Orte verbindet seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft. Auch darauf will die Gruppe bei ihrem Vortrag am 8. Juni in Blainville eingehen.
Die Schülerinnen werden von zwei Lehrkräften der Oberschule begleitet. Zu der 50-köpfigen Gruppe gehören zudem Angehörige der Bomlitzer Jugendfeuerwehr - darunter weitere Kinder und Jugendliche von der OBS - sowie eine Schülergruppe von der OBS Walsrode.

Nur wenige Kilometer von Blainville entfernt werden Staatsoberhäupter aus aller Welt der Landung in der Normandie am 6. Juni 1944 gedenken. Medienberichten zufolge erwartet der französische Präsident Emmanuel Macron neben US-Präsident Joe Biden unter anderen Bundeskanzler Olaf Scholz, den britischen Kronprinzen William und den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.
Die Landung in der Normandie bedeutete einen der großen Wendepunkte im Zweiten Weltkrieg. Soldaten der Alliierten durchbrachen an den Stränden im Nordwesten Frankreichs den deutschen Schutzwall. Nach und nach wurden die besetzten Orte befreit, darunter am 7. Juni 1944 nach vierjähriger Besatzung Blainville. Der Ort feiert die Befreiung dieses Jahr mit einem ganztägigen Fest, das kurz vor Mitternacht mit einem musikalischen Feuerwerk seinen Abschluss findet.

Der Fuhrenkampbunker in Bomlitz diente der früheren Pulverfabrik als Lager. Er ist komplett erhalten. Die Bomlitzer Projektgruppe hat ihn bei einer Führung durch den örtlichen Historiker Torsten Neubert-Preine angesehen.

Fotos: Ph. Hoffmann-Schönbach, Pixabay (Titelseite); Texte: Ph. Hoffmann-Schönbach

Unser neuer Hausmeister

Ursprünglich hat er mal Elektroinstallateur und IT-Systemkaufmann gelernt, doch nun ist Michael Müller schon eine ganze Zeit an Schulen tätig. Bevor er Anfang dieses Jahres als Hausmeister an der OBS Bomlitz anfing, war in gleicher Tätigkeit am Gymnasium Munster beschäftigt. Jetzt zog es den 50-Jährigen, dessen Frau aus Walsrode stammt, wieder in den südlichen Heidekreis. Er folgte als zweiter Hausmeister neben Thomas Mlynska auf Hartmut Will, der nach 30 Jahren in Bomlitz Ende 2023 in den Ruhestand ging.

An seinem Beruf mag Michael Müller die Vielseitigkeit. Man sei als Hausmeister sozusagen eine eierlegende Wollmichsau, sagt er. Viel unterscheide die  Arbeit in Bomlitz nicht von der in Munster, außer dass das Schulgebäude in Bomlitz "pflegebedürftiger" sei.
Der neue zweite Hausmeister stammt aus der Nähe von Wuppertal in Nordrhein-Westfalen. Dorthin zieht es ihn wegen seines Hobbys noch des Öfteren zurück: Der geschichtsbegeisterte Mensch mag alte Bergbaustollen, überprüft darin regelmäßig die Sicherheit. 
Künftig möchte Michael Müller nicht nur in Bomlitz arbeiten. Seine Frau und er sind nun auch in die Nähe der OBS Bomlitz gezogen.

Text/Fotos: Ph. Hoffmann-Schönbach

Gäste machen sich beim Zukunftstag nützlich

Kevin Heinze ...

... interessiert sich für Technik. Da lag es für den Fünftklässler von der OBS Bomlitz nahe, seinen Zukunftstag bei den Hausmeistern an seiner Schule zu verbringen. Dort konnte Kevin an verschiedenen Orten auch selbst Hand anlegen, beispielsweise an der Spülanlage im Keller (Foto). Der Elfjährige möchte später auch einmal etwas Handwerkliches machen. Sein Berufswunsch lautet Bauarbeiter.

Clemens Bremer ...

... geht am Soltauer Gymnasium in die 5. Klasse und wollte sich am Zukunftstag einmal eine andere Schule ansehen. An der OBS Bomlitz bekam er verschiedene Bereiche zu sehen. Und wurde teilweise selbst aktiv. So überprüfte Clemens im Sekretariat den Ladestand der Tablets (Foto). Am spannendsten fand der Elfjährige den Unterricht, kann sich doch vorstellen, selbst einmal Lehrer zu werden. Unterrichten möchte er Sport sowie Bio, Mathe oder Geschichte.

Einsatz gegen Menschenhandel

Das Kiosk-Team der Oberschule Bomlitz hat der Hilfsorganisation Plan International Geld für den Einsatz gegen Menschenhandel gespendet. Die Schülerinnen und Schüler informierten sich über die verschiedenen Möglichkeiten, wie sie helfen können, und entschieden sich dafür, die Ausbildung von zwei Fachkräften zu finanzieren. Diese sollen in Krisengebieten wie den Philippinen den Opfern von Menschenhandel helfen. Hierfür spendete das Bomlitzer Kiosk-Team 242 Euro an Plan International. "Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass vor allem Kindern und Jugendlichen dadurch geholfen werden kann", so das Team. "Denn so darf es nicht weiter gehen. Wir hoffen, dass wir mit unserer Spende etwas bewirken können und die Situation auf den Philippinen etwas besser wird."

Auf Wiedersehen, Container

"Ich möchte Menschen helfen"

Interview mit der Bomlitzerin Leonie Lentz

Du möchtest Lehrerin werden. Warum?

Leonie Lentz: Ich bin in der 7. oder 8. Klasse während des Lockdowns darauf gekommen. Ich bin gut in Englisch und habe einer Freundin über Whatsapp und Telefon bei den Aufgaben geholfen. Ich habe ihr die Aufgaben erklärt und diese berichtigt. Das hat mir richtig Spaß gemacht. Ich erkläre gern und die Leute sagen oft, dass sie es gut verstehen.

Und da hast du gemerkt, dass du vielleicht gut unterrichten könntest.

Genau. Das Lehramt hat aber heute auch sehr viel mit sozialen Dingen zu tun. Dies zu fördern, liegt mir sehr am Herzen. Deshalb würde ich mich sehr gern zur Beratungslehrerin weiterbilden lassen. Viele Leute sagen mir, dass ich gut zuhören kann. Manchmal braucht man ja nur ein offenes Ohr. Aber wenn es gewünscht wird, kann ich auch gut Rat geben.

Warum?

Oft kann ich nachvollziehen, was die Leute sagen. Und wenn nicht, dann kann ich mich gut darin hineinversetzen.

Welche Fächer möchtest du unterrichten?

Englisch und Kunst. 

Bist du deinem Ziel durch das Praktikum an der OBS Bomlitz nähergekommen oder hast du dich weiter davon entfernt?

Das Praktikum war eine Art Bestätigung für mich. Auch wenn ich gemerkt habe, dass der Beruf sehr anstrengend sein kann. Die Lehrerperspektive ist ganz anders als die Schülerperspektive. Es war sehr ungewohnt, dass die Schülerinnen und Schüler Frau Lentz zu mir gesagt haben. 

Wie ist dein Praktikum abgelaufen?

Ich war vor allem mit in einer 5. Klasse. Anfangs habe ich zugesehen, dann bin ich mit herumgegangen, habe geholfen und Fragen beantwortet. Und ich habe auch eine Stunde Englisch unterrichtet.

Was hast du da gemacht?

Ich habe die Schülerinnen und Schüler gefragt, welche Emotionen sie auf Englisch kennen. Dann habe ich sie diese schauspielern lassen, zum Beispiel happy. Und weil in der Klasse gerade das Konjugieren Thema ist, haben sie dann noch dazu konjugiert: I’m happy, you are happy, …

Wie war das für dich?

Es hat Spaß gemacht. Ich habe aber gemerkt, dass es mir noch nicht liegt, Ansagen zu machen.

Was nimmst du von dem Praktikum für dich mit?

Ich finde Schule sehr wichtig. Ich glaube aber auch, dass Verbesserungen im Bildungssystem nötig sind.

Welche?

Es gibt viele Schülerinnen und Schüler mit Problemen. Ich denke, dass die meisten Lehrkräfte nicht wirklich für den Umgang damit ausgebildet sind. Davon muss mehr in das Studium hinein. Das treibt mich an. Ich möchte so vielen Menschen helfen, wie ich kann.

Interview: Ph. Hoffmann-Schönbach

Leonie Lentz machte ein Praktikum an der OBS Bomlitz. Sie mag neben Englisch vor allem Kunst. Die 17-Jährige zeichnet gern und malt mit Ölkreide und mit Aquarellfarben.

Félicitations - herzlichen Glückwunsch!

Zwei Stunden lang am Computer Fragen zu Frankreich und Französisch beantworten, das war die Herausforderung beim Internet-Teamwettbewerb, der jedes Jahr von der Französischen Botschaft in Deutschland veranstaltet wird. Die OBS Bomlitz nahm in diesem Jahr mit den Jahrgängen 6 und 8 teil - und trat dabei auch gegen Gesamtschulen und Gymnasien an. Um so höher ist das gute Abschneiden beider Gruppen zu bewerten (siehe unten). Die 6er ließen 28 andere Lerngruppen in Niedersachsen hinter sich, die 8er sogar 33.
Der Online-Wettbewerb wird jährlich am Jahrestag des Deutsch-Französischen Staatsvertrages, dem 22. Januar, ausgetragen. Unterschieden wird nach den europäischen Sprachniveau-Stufen A1 bis B2. Die 6. Klassen haben im ersten Lernjahr Französisch und bewegen sich im Bereich "ohne Vorkenntnisse bis A1", die 8. sind im dritten Lernjahr im Bereich "A1 bis A2" unterwegs.

Der WPK Französisch Jahrgang 6 belegte unter 44 teilnehmenden Gruppen in Niedersachsen Platz 16. Die Gruppe erzielte 58 von 80 möglichen Punkten, also fast drei Viertel.

Fast genau in der Mitte landete der WPK Französisch Jahrgang 8. Unter 70 angemeldeten Gruppen kam er auf Platz 37. Mit 50 von 80 Punkten erreichte die Gruppe weit mehr als die Hälfte der möglichen Punkte.

Kunst von Nachbarn 

Neuntklässler*innen der Freien Waldorfschule Benefeld und der Oberschule Bomlitz haben am ersten Februarwochenende Selbstporträts in der Waldorfschule ausgestellt. Die Ausstellung wurde am Freitag, 2. Februar, um 18 Uhr in der Galerie der Schule eröffnet. Am Samstag, 3. Februar, konnten die Werke beim Tag der offenen Tür der Waldorfschule von 12 bis 15 Uhr besichtigt werden. 

Die Selbstporträts, die in der Ausstellung zu sehen waren, sind keine bearbeiteten Selfies, wie man sie auf Social-Media-Kanälen zu sehen bekommt, sondern unmittelbar gezeichnete und künstlerisch bearbeitete Werke, denen man sich betrachtend gegenüberstellen darf. 

Die Schüler*innen arbeiten zur Zeit noch intensiv an einer zeichnerischen Interpretation eines Selbstporträts und zeigen Teile ihres Gesichts in unterschiedlichen Materialien und Techniken, also Facetten ihres eigenen Ichs. Thematisch passt diese Aufgabenstellung sehr gut in die Zeit der Pubertät, in der sich Heranwachsende ja oft fragen wer sie sein wollen und wie sie auf die anderen wirken. 

Hintergrund: Im Herbst 2023 trafen sich die beiden Kunstlehrerinnen Janine Klank aus der Oberschule in Bomlitz und Undine Zinke aus der Waldorfschule in Benefeld, um ein gemeinsames Kunstprojekt mit ihren Schüler*innen der 9. Klassen anzustoßen. In beiden Schulformen steht das Erlernen unterschiedlicher Zeichentechniken auf dem Lernplan und so kam den beiden Kunstpädagoginnen die Idee, schulübergreifend an dem gleichen Thema zu arbeiten, um dann zu einer gemeinsamen Ausstellung der Werke in die Galerie der Waldorfschule einzuladen. 

Erfolgreiche Achtklässlerinnen 

Von Nils Möller

Begeisterung am Umgang mit Metall wecken: das ist das Ziel des Knatterbootwettbewerbs der Stiftung Niedersachsen Metall. Am jüngsten Wettbewerb nahm von der OBS Bomlitz der Technik-Kurs der achten Klassen teil. Die Schülerinnen und Schüler bauten im Unterricht in Teams Knatterboote. Ein solches Boot besteht aus Metall. Die Metallstücke werden aneinandergelötet. Darauf sitzt eine Membran, worauf Wasser durch zwei kleine Rohre gelangt. Unter der Membran ist eine Kerze. Sie erhitzt das Wasser, wodurch das Boot angetrieben wird. 

Beim Finale in der BBS Walsrode erreichten Jana Dageförde und Mirja Sommer aus der Klasse 8/2 mit ihrem Boot Jelly Belly den zweiten Platz. Sie erhielten als Preis eine kleine Drohne und eine Urkunde. 

Kiosk unterstützt Entwicklungsländer

Von Ben Ferguson

 

Wasser ist für alles auf der Welt lebenswichtig. Unser Körper besteht zu etwa 70 Prozent aus Wasser, das heißt also, dass wir es zum Leben brauchen. Außerdem benötigen wir Wasser unter anderem zum Trinken oder Waschen. Auch für die Landwirtschaft ist es unverzichtbar. Es wird für die Bewässerung von Getreide, Obst und Gemüse benötigt.
Während die Nachfrage an Frischwasser zunimmt, sinken gleichzeitig die Wasserressourcen auf unserer Erde, wie zum Beispiel Schnee, Eis und Grundwasser. Dadurch fehlt vor allem in Entwicklungsländern sauberes Trinkwasser.
Aus diesem Grund haben wir, das Kioskteam der Oberschule Bomlitz, eine Spende von knapp 160 Euro für die Hilfsorganisation Plan International getätigt. Diese Spende ist für uns nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern auch ein Ausdruck unseres Engagements für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen in Entwicklungsländern.
Die Entscheidung, uns für solche Projekte zu engagieren, beruht auf der Überzeugung, dass der Zugang zu sauberem Wasser ein grundlegendes Menschenrecht ist. Mit unserer Spende möchten wir einen Beitrag dazu leisten, dieses Recht für Gemeinschaften zu verwirklichen, die bisher keinen sicheren Zugang zu Trinkwasser haben.
Plan International hat sich als eine Organisation mit langjähriger Erfahrung im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit einen Namen gemacht. Ihr Fokus auf langfristige, nachhaltige Projekte und ihre transparente Arbeitsweise haben uns dazu bewegt, unsere Spende an diese Organisation zu richten. Unsere finanzielle Unterstützung wird für eine Wasserauffanganlage in Bolivien und Handwaschstationen in Malawi verwendet. Plan International informiert regelmäßig über den Fortschritt der Projekte und stellt sicher, dass Spenden effektiv und zielgerichtet eingesetzt werden. Dies gibt uns die Gewissheit, dass unsere Unterstützung dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird. 

Im afrikanischen Malawi wird die Installation von Handwaschanlagen in Schulumkleiden gefördert.

Eine Familie im südamerikanischen Bolivien erhält durch die Spenden eine Wasserauffanganlage.

2023

Zum Abschied Dank und Geschenke

Abgesehen von Lehrer Claus Becker war niemand länger an der heutigen Oberschule Bomlitz. 30 Jahre lang kümmerte sich Hartmut Will (Foto links) als Hausmeister praktisch um alles, was anlag. Zum Abschied bekam er Werke von Loriot und kulinarische Köstlichkeiten. Kollege Thomas Mlynska und Schulleiter Andreas Böhm dankten ihm mit herzlichen Worten für seine Arbeit. Das Lehrerkollegium brachte ihm zudem ein Ständchen.
Ein Nachfolger ist in Michael Müller bereits gefunden. Er wird derzeit eingearbeitet.

Musikreiche Weihnachtsfeier

Die 5. Klassen sangen das Lied "Wisst ihr, was die Frösche am Weihnachtsabend machen".

Die 6. Klassen ließen bei "Kling, Glöckchen" das Weihnachtsglöckchen erklingen.

Bei den 7. Klassen lief "Rudolph the red nosed reindeer" über die Bühne.

Pantomimekünste waren beim Weihnachtsquiz der 8. Klassen gefragt. Hier errät Herr Böhm einen Begriff von Herrn Becker.

Als "Montagsmaler" traten beim Beitrag der 9. Klassen Lehrer*innen und Schüler*innen gegeneinander an.

"Mamma mia": Die Klasse 10/1 führte eine Szene aus dem ABBA-Musical auf.

Alles andere als eingefroren war die 10/2 bei ihrer Tanzszene aus dem Musical "Frozen".

Mit "We wish you a Merry Christmas" verabschiedete der Lehrerchor die Schülerschaft in die Weihnachtsferien.

Sie zeichneten für die Organisation, die Moderation, das Licht und die Technik verantwortlich: 
vorn von links Lene, Lea und Frau Czwalinna, hinten v.l. Darian, Herr Luchterhand, (der Weihnachtsmann,) Fynn, Herr Plambeck, Elias und Robin.

Fotos/Texte: Herr Hoffmann

Von Superhelden und Wilden Hühnern

Die besten Vorleserinnen und Vorleser mit ihren Preisen (v.l.): Lea Haß, Sarah Krause, Fynn Müller und Leano Juniku. Dahinter Herr Quer (Jury), Frau Amsdon (Organisatorin), Frau Drewes (Jury) und Herr Böhm (Schulleiter/Jury).                                                               Foto: Hf

Von
Nils Möller

Lea Haß aus der 6/1 hat den Vorlesewettbewerb der 6. Klassen gewonnen. Sie las aus dem 12. Gregs Tagebuch mit dem Titel „Und tschüss!“ von Jeff Kinney vor. Die Schülerin qualifizierte sich damit für den Kreisentscheid und liest dort erneut vor.
Sarah Krause aus der 6/1 las aus dem 8. Gregs Tagebuch vor und belegte den zweiten Platz. Auf dem dritten Platz landete Fynn Müller, er las aus dem Buch Die Drei Fragezeichen Kids -  ein Fall für Superhelden vor. Der Vierte im Bunde, Leano Juniku, las aus dem Buch 1000 Gefahren um Mitternacht von Etword Packard vor. 
Neben den eigenen Büchern galt es, eine vorgegebene Passage vorzulesen. Organisatorin  

Frau Amsdon hatte dafür Die Wilden Hühner ausgewählt.

Die Schülerinnen und Schüler wurden von Schulleiter Herr Böhm, Herrn Quer (früherer Deutschlehrer unserer Schule) und Frau Drewes (ehemalige Konrektorin bei uns in Bomlitz) bewertet. 

Gleich fliegt der Ball.

Getroffen?

Eine echte Herausforderung

Am Freitag, 24. November 2023, war es mal wieder so weit. Die Jahrgänge 5 bis 7 unserer Schule durften sich gemeinsam mit drei Mannschaften der Ita-Wegmann-Schule (IWS) im Völkerball messen.

Voller Erwartungen und gut gelaunt konnte das Turnier pünktlich um 8.30 Uhr starten. Schon während der ersten Spiele war klar, dass alle Mannschaften sehr motiviert waren, ihr Bestes zu geben. Die Mannschaften der IWS wurden freundlich aufgenommen.

 

Mit neun Spielen für jede Mannschaft war es körperlich eine echte Herausforderung für alle Beteiligten. Schon in der Hauptrunde gab es spannende Spiele und bis auf sehr wenige Ausnahmen wurde hart und fair um den Sieg gekämpft. Die freiwilligen Schiedsrichter/-innen der 10/1 hatten die Leitung der Spiele souverän im Griff. Erste Favoriten waren nach der Hälfte der Hauptrunde schnell erkennbar.

 

In der Hauptrunde kam es dann schon in dem Spiel um Platz drei zu einer Besonderheit. Die Klassen 7/1 und 5/1 teilten sich beide den dritten Platz, nachdem in der letzten Sekunde zwei gleichzeitige Treffer auf jeder Seite das Spiel beendeten.

 

Das Finale bestritten die Klassen 7/2 und die 6/2. Noch in der Hauptrunde konnte sich die 6/2 knapp gegen die 7/2 durchsetzen. Doch im Finale konnte sich die 7/2 revanchieren und das Finale nach einem langen Kampf für sich entscheiden.

 

Die Atmosphäre auf den Rängen war während des ganzen Turniers friedlich und stimmungsvoll. Vielen Dank an dieser Stelle auch für das Kiosk-Team und allen Helfern der 10/1.  Es wurden 72 Hotdogs verkauft. Rekord!!!!! 

T. Siegel

Allein auf weitem Feld.

Bäm!

Versammlung aller Teilnehmer*innen.

Die 10/1 stellte die Schiedsrichter*innen.

Was passiert gerade in Israel?

Die israelische Armee ist in den von Palästinensern bewohnten Gazastreifen einmarschiert, um die Terrororganisation Hamas zu bekämpfen.  Bei Logo seht ihr, was gerade geschieht.

Was ist der Auslöser?

Anfang Oktober haben Terroristen der Hamas israelische Orte überfallen und hunderte Menschen ermordet. Eine deutsche Fernsehreporterin gibt bei Logo einen kurzen Einblick ins Geschehen.

Wie ist der Konflikt entstanden?

Warum gibt es eigentlich immer wieder Krieg zwischen Israelis und Palästinensern? Was sind die Ursachen? Youtuber Mirko Drotschmann erklärt es euch.

Für die Bürger im Ort da

Armin Welz (Benefeld, stehend) und Jürgen Hollmann (Bomlitz) erklären den Neuntklässler*innen, was sie als Ortsvorsteher so zu tun haben.



Von Leonarda Wiebe

Ortsvorsteher, was ist das eigentlich? Ortsvorsteher sind für die jeweiligen Ortschaften zuständig. Sie vertreten also ihre Ortschaften bzw. die Bürger. Sollte ein Bürger ein Anliegen haben, kann er sich an den Ortsvorsteher wenden.
Jürgen Hollmann ist als Ortsvorsteher für Bomlitz zuständig und Armin Welz für Benefeld. Beide sind quasi ein Verbindungsglied zur Walsroder Stadtverwaltung. Sie tragen beispielsweise Beschwerden weiter oder geben das Einverständnis, ein Haus zu bauen. Sie sind auch mit dem Ordnungsamt in Kontakt.
Ortsvorsteher arbeiten ehrenamtlich. Einen festen Tagesablauf haben sie nicht. Dennoch arbeiten sie oft mehrere Stunden am Tag. Beschwerden bekommen sie aber gar nicht so viele, manchmal nur eine bis drei im Monat. Häufig geht es lediglich um Kleinigkeiten.
Die Ortsvorsteher sind auch bei Wahlen aktiv. Sie sind zuständig für die Wahllokale und die Wahlhelfer.  

Armin Welz ist 65 Jahre alt, verheiratet und hat einen Sohn. Jürgen Hollmann ist 76 Jahre alt, ebenfalls verheiratet und hat zwei Kinder sowie mehrere Enkelkinder. 

Aber warum wollten Jürgen Hollmann und Armin Welz Ortsvorsteher werden? Jürgen Hollmann ist Ortsvorsteher geworden, da er gern in Kontakt mit Menschen ist. Er sei ein sozialer Mensch, erzählt er, an der Politik sei er schon lange interessiert. Armin Welz sagte, er mache diese Arbeit, weil es ihm Spaß mache. Ortsvorsteher werden alle fünf Jahre vom Stadtrat gewählt.
In Bomlitz und Benefeld gibt es viele kaputte Straßen und Fahrradwege. Die beiden Ortsvorsteher wissen das, können aber nichts dagegen machen. Selbst reparieren lassen können sie die Straßen und Wege nicht. Sie haben jährlich lediglich ein Budget von 1500 Euro zur Verfügung. Ginge es nach den beiden, würde auch das Bomlitzer Waldbad renoviert werden. Dafür fehle aber das Geld. Voraussichtlich soll das Bad nun nächstes Jahr erneuert werden.
Was haben Ortsvorsteher eigentlich mit Politik zu tun? Sie bestimmen nicht allein über den Ort. Die Bürger können mitentscheiden und Beschwerden einreichen, damit dann alle gemeinsam einen Kompromiss finden.

 

Die eigenen Stärken gestärkt

 
Die Klassengemeinschaft stärken, die Sozialkompetenzen erweitern und die Konfliktfähigkeit ausbauen: Das sind die Ziele des Kooperationsprojekts „FairStärken“, das die Sozialarbeiterin der OBS Bomlitz, Anne Werder, jährlich mit der Sozialarbeit der Stadt Walsrode und dem Sozialraumpartner Venito veranstaltet. Auch in diesem Jahr haben sich wieder die beiden 
5. Klassen der OBS in jeweils fünf Schulstunden mit ihren eigenen Stärken beschäftigt. 

Neben verschiedenen Spielen und Übungen, aber auch Gesprächen, galt es, eine besondere Herausforderung zu meistern: das „Kistenrennen“ (Foto). Es kann nur als komplette Klassengemeinschaft bewältigt werden. Nach vielen spannenden Diskussionen, Ideen und Versuchen haben es am Ende beide Klassen geschafft und damit den Tag erfolgreich und zufrieden beendet. 

Disc Golf macht Spaß!

Von Nils Möller

Das Ziel beim Disc-Golf ist, dass man mit der Disc (Scheibe) mit möglichst wenig Versuchen in den Korb trifft. Man kann aus verschiedenen Entfernungen werfen. Man kann auch einen Parcours machen. Dann startet man zum Beispiel an den Fahrradständern und versucht, mit möglichst wenig Würfen den Korb zu erreichen. Manchmal muss man dann auch Hindernisse wie Bäume überwinden. Wir haben festgestellt: Je näher man an dem Korb ist, desto leichter ist es zu treffen. 

Der Disc-Golf-Korb wurde vom Förderverein der OBS Bomlitz bezahlt. Es gibt dafür sechs Discs in drei verschiedenen Farben. 
Fazit der Schülerzeitung: Disc Golf macht Spaß! Probiert es doch selbst einmal aus. Die Scheiben können bei Frau Bahr entliehen werden.

Eine gar nicht so neue Sportart

Disc Golf ist in den 1970-er Jahren in den USA entstanden. Auch bei uns in Deutschland ist die Sportart verbreitet. Es gibt viele Disc-Golf-Vereine, auch in Niedersachsen. Überall in Deutschland stehen öffentliche Disc-Golf-Körbe. Für Disc Golf gibt es sogar eine Weltmeisterschaft.
Wo es in Deutschland Disc-Golf-Anlagen gibt, zeigt der Deutsche Frisbeesportverband auf einer Karte. Man kann dort seinen Standort eingeben und bekommt die nächstgelegenen Anlagen angezeigt.

Viele nette Worte für die Absolventen

Die stellvertretende Landrätin Claudia Schiesgeries versprach am Ende ihres Grußworts: "Wir stehen zu eurer Schule."

Die Walsroder Bürgermeisterin Helma Spöring wünscht sich, dass noch "ganz viele Scchülerinnen und Schüler" in Bomlitz zur Schule gehen werden.

Lehrerin Frau Czwalinna moderierte die Entlassungsfeier.

Schulleiter Herr Böhm zeigte sich stolz über die vielen guten Abschlüsse der Schülerinnen und Schüler.

Domenico (links) und Ben unterhielten das Publikum mit musikalischen Einlagen.

Ben, Angel und Nele sprachen nette Abschiedsworte, mischten aber auch ein paar kritische Töne darunter.

Die Klassenlehrer Herr Hoffmann und Herr Reimers verabschiedeten ihre 10. Klassen.

Jonas zeichnete Hausmeister Thomas Mlynska für seine Dienste zugunsten der jungen Leute aus.

Zwei Jahre nach dem Wasserschaden ... 

... ist baulich noch immer nichts passiert an unserer Schule. Dabei liegen beim Landkreis Baupläne fertig ausgearbeitet in der Schublade. Doch während wir nun schon zwei Jahre auf einen ganzen Turm mit Unterrichtsräumen verzichten müssen und es erst kürzlich ins Forum hinein geregnet hat, denken die Kreispolitiker in aller Ruhe darüber nach, ob sie sich nicht noch eine neue Schulform gönnen möchten - damit am übervollen Gymnasium Walsrode ja keine Container aufgestellt werden müssen. Wir in Bomlitz wären froh über diese Container, da regnet es wenigstens nicht rein. 

Die Zukunft hängt an einer neuen Schule

Ein ehemaliger Klassenraum im zweiten Turm der OBS Bomlitz. Der Turm ist gesperrt, weil es hinein geregnet hat. Zudem war zwischenzeitlich Asbest gefunden worden.


Warum braucht man eine weitere Schule im Heidekreis?

Das Gymnasium in Walsrode ist zu voll. Es melden sich mehr Schüler*innen an, als die Schule aufnehmen kann. Deshalb will der Landkreis das Gymnasium mit einer neuen Schule entlasten, entweder einem weiteren Gymnasium oder einer Integrierten Gesamtschule.

Für uns als Oberschule Bomlitz ist das Thema deshalb so wichtig, weil die Sanierung unserer Schule davon abhängt. Der Landkreis will den Umbau nicht starten, bevor nicht feststeht, ob eine IGS gegründet wird und wo sie hinkommt. Denn vielleicht wird auch die OBS Teil einer IGS.

Im Kreisschulausschuss wurden Ende Mai drei verschiedene Modelle vorgestellt:

  • Modell A: eine IGS in Bad Fallingbostel, die Kosten dafür würden 27 Millionen Euro betragen.

       Es ist im Gespräch, die Schule in Bomlitz zu einer Außenstelle einer IGS in Bad 
       Fallingbostel zu machen.

  • Modell B: eine IGS in Walsrode, die Kosten dafür würden ebenso 27 Millionen Euro betragen.           
  • Modell C: ein zweites Gymnasium in Walsrode, die Kosten dafür würden bei 45 Millionen Euro liegen.   

 

Wie stehen die Parteien im Kreistag dazu?

Die meisten Parteien wollen sich noch nicht festlegen. Die SPD sagt ziemlich klar, dass sie eine IGS möchte. Den Grünen ist es wichtig, dass die kleinen Schulstandorte wie Bomlitz erhalten bleiben. Die CDU hat sich noch nicht klar positioniert. Die Fraktion FDP/Bürgerliste bezeichnet eine IGS als „Wunderkerze“ und meint, es gebe wichtigere Baustellen im Heidekreis. Die AfD spricht sich für ein zweites Gymnasium in Walsrode aus.

Wir haben die Parteien im Kreistag per E-Mail gefragt, wie sie das Thema Neubau der OBS Bomlitz sehen. Der Landrat Jens Grote antwortete in Abstimmung mit SPD, Grünen, CDU, FDP und Bürgerliste: „Die genannten Missstände sind uns bekannt und es ist klar, dass diesen nur mit weitreichenden Baumaßnahmen begegnet werden kann. Euer Unmut ist nachvollziehbar. Die vorhandenen Mobilbauklassen sollen nur eine Zwischenlösung sein und können die notwendigen Baumaßnahmen nicht ersetzen. Die Planungen konnten bisher noch nicht abgeschlossen werden, weil es noch unklar ist, wie sich die Schulstruktur entwickelt.“

Der SPD-Kreistagsabgeordnete Sebastian Zinke schrieb: "Der SPD im Heidekreis ist es schon seit geraumer Zeit ein dringliches Anliegen, das Gebäude der OBS-Bomlitz in einen adäquaten Zustand zu versetzen, der auch den Fortbestand als Schulstandort noch viele Jahre sichert. Hierfür entsprechende Mehrheiten zu erhalten, ist bisher leider nicht immer so einfach gewesen, wie wir es uns gewünscht haben."
Eine ausführliche Antwort bekamen wir von Alfred Dannenberg von der AfD. Er schrieb: „Nach meiner Wahrnehmung wissen alle Verantwortlichen, wie dringend der Sanierungsbedarf an eurer Schule ist. Ich habe den Eindruck und es ist auch sinnvoll, dass die Kreis-Politik erst einmal entscheiden sollte, wie die Schullandschaft im südlichen Heidekreis zukünftig aussehen soll. Diese Entscheidung könnte bereits am 30. Juni im Kreistag fallen. Und wenn dann Klarheit herrscht, wie es an den einzelnen Standorten weiter geht, weiß man auch, was man an welchem Standort sanieren und erneuern muss.“

Und weiter: „Wir müssen alle Oberschul-Standorte erhalten und unterstützen. Dazu gehört dann auch, die dringende Sanierung eurer Räumlichkeiten sofort anzugehen. Meine Fraktion wird sich dafür einsetzen.“ 

nm/hf

Was macht der Kreistag? 

Ein Kreistag ist die Volksvertretung auf Ebene der Landkreise - wie der Bundestag auf Bundesebene. Jedes Bundesland besteht aus mehreren Landkreisen. Jeder Landkreis hat einen Kreistag. Die Kreistage setzen sich aus Kommunalpolitikern zusammen. Das sind Leute, die in den Kreistag gewählt wurden.
Der Kreistag entscheidet über alle grundlegenden Angelegenheiten des Landkreises. Er wird für fünf Jahre gewählt und muss mindestens alle drei Monate zusammentreten. 

Was macht der Schulausschuss? 

Der Schulausschuss ist ein Fachausschuss des Kreistags und befasst sich mit Fragen des Schulwesens. Im Ausschuss wird über diese Fragen beraten, bevor der Kreistag darüber entscheidet. 

Was ist eine IGS? 

Eine Integrierte Gesamtschule (IGS) ist eine Schule, in der alle Schüler*innen, ob sie eine Hauptschul-, Realschul- oder Gymnasialempfehlung haben, gemeinsam unterrichtet werden. 

nf

250 Jahre zurückgewandert

In dem Kostüm des Müllers steckte Torsten Kleiber, der Vorsitzende des Vereins Forum Bomlitz. Er berichtete von der Geschichte der Cordinger Mühle. Herr Kleiber erzählte zum Beispiel, dass immer der älteste Sohn die Mühle erbte, egal ob es noch eine ältere Tochter gab. Ein Besitzer der Cordinger Mühle war ein Brandstifter, der vier Ställe auf einen Bauernhof anzündete. Sein Sohn ist an Pocken gestorben, da es dort noch keine Medizin dagegen gab. Damals waren die Menschen viel kleiner als heute. Deshalb wurden in der Mühle größere Türen eingebaut, damit sich nicht jeder den Kopf stößt.

Eine Woche später ging die Klasse 7/1 von Frau Mönch vor Ort der Geschichte der Cordinger Mühle auf den Grund. Die Ausflüge passten sich in den Geschichts- und den Wirtschaftsunterricht ein und liefen im Rahmen des Ganztags. 

Nils Möller


Schüler*innen erleben den Landtag hautnah


Als einzige Schule aus dem Heidekreis nahm die OBS Bomlitz an der aktuellen Ausschreibungsrunde des Projekts „Landtag-Online“ teil. Bei dem Projekt berichten Schüler*innen tagesaktuell im Internet über den Landtag in Hannover. Dort wurde im Mai zum Beispiel darüber diskutiert, wie Niedersachsens Schulen trotz Lehrermangels den Unterricht sicherstellen können.

Bis Januar machen acht Schulen aus ganz Niedersachsen bei dem Projekt mit, darunter hauptsächlich Gymnasien. Die Bomlitzer hatten sich mit ihrer AG Schülerzeitung beworben und waren vom Förderbeirat der Landesinitiative n-21 zusammen mit den anderen sieben Schulen aus 24 Bewerberteams ausgewählt worden.

Die vier Schüler*innen - Talea Rosenthal, Ben Gabler, Jason Rulfs und Nele Freytag - waren zusammen mit Herrn Hoffmann zwei Tage lang vor Ort in Hannover. Der Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke (SPD), der in Benefeld wohnt, unterstützte die Schüler*innen als Pate. Ziel des Projektes ist es, durch journalistisches Arbeiten Medienkompetenz zu fördern und Schüler*innen für landespolitische Themen zu begeistern. 

Bei seinem Besuch an der OBS Bomlitz wurde Herr Zinke auch auf das Thema Neubau der Schule angesprochen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass es noch vor den Sommerferien Neuigkeiten darüber gibt. Hintergrund: Die Sanierung der Schule ist eigentlich längst beschlossene Sache, aber wieder ins Stocken geraten, weil es Überlegungen gibt, im Heidekreis stattdessen eine Integrierte Gesamtschule zu errichten.

Talea Rosenthal (von links), Ben Gabler, Sebastian Zinke und Jason Rulfs waren gemeinsam im Landtag.

Mobilbauklassen beschmiert

Habt ihr es mitbekommen? Gleich nach dem Beginn der Osterferien haben Unbekannte die Mobilbauklassen unserer Schule mit Sprüchen - vor allem Beleidigungen gegen die Polizei - beschmiert. Dieses Verhalten finde ich einfach erbärmlich. Ich verstehe nicht, wie man auf die Idee kommt, Beleidigungen gegen die Polizei an eine Schule zu schmieren. Dieser absolut sinnlose Akt von Vandalismus hat nicht nur hohe Kosten verursacht, sondern auch die Polizei auf den Plan gerufen: Es wurde Anzeige erstattet.                                                          Noah

So sehen Sieger aus

Großer Jubel bei den Klassen 5/2, 8/2 und 9/1 (Foto): Sie haben beim Fußballturnier der OBS Bomlitz in ihren Gruppen die ersten Plätze erreicht. In den Finalspielen setzten sie sich teilweise sogar gegen ältere Schüler*innen durch.

Die größte Stimmung kam in  der Sporthalle aber beim abschließenden Spiel der fairsten Spieler*innen aller Jahrgänge gegen eine Lehrerauswahl auf. Tosender Jubel brandete auf, als Achtklässlerin Lisa Bartels das Schülerteam mit einem platzierten Flachschuss ins Eck in Führung brachte. Der Torwart Herr Rentzsch-Holm hatte keine Abwehrchance. Da Tore von Mädchen doppelt zählten, lagen die Schüler*innen 2:0 vorn und sahen wie die sicheren Sieger aus.

Doch dann leitete Herr Hoffmann kurios mit dem Knie einen Konter ein, den Herr Reimers souverän vollendete - das 1:2 der Lehrer*innen. Mit zwei Soli drehte Praktikant Louis Klabotsch das Spiel dann noch zugunsten der Lehrerauswahl, die am Ende mit 3:2 die Oberhand behielt.

Für das Siegerteam standen außerdem Frau Nuß und Herr Siegel auf dem Platz. Unterstützt wurden die Lehrer*innen von Zehntklässlerin Nele Freytag. Am Ende überreichte Schulleiter Herr Böhm allen Klassen unabhängig von ihrer Platzierung eine Urkunde.

Die Ergebnisse der Schüler-Endspiele:

  • Jahrgang 5 & 6: Klasse 5/2 gegen Klasse 6/2 = 4:0
  • Jahrgang 7 & 8: Klasse 8/2 gegen Klasse 8/1 = 2:1 nach Elfmeterschießen
  • Jahrgang 9 & 10: Klasse 9/1 gegen Klasse 10/2 = 2:0

Große Torchance: Wird der Ball reingehen? Nein, knapp daneben.

Glanzparade: Engin lenkt den Ball noch gerade so eben übers Tor.

Strammer Schuss von Zehntklässler Ledion, doch die Abwehr der 9/2 steht. Dennoch siegt hier die 10/2.

Eckball von Nennad: Kommt der Ball zum freistehenden Mann in der Mitte durch?

Frau Nuß spielte als einzige Frau im Lehrerteam mit.

Herr Reimers (l.) und Herr Siegel organisierten das Turnier und waren im Lehrerspiel dabei.

Angel Grieß aus der 10/1 betätigte sich als Stadionsprecherin und erhielt großen Applaus dafür.

Schulleiter Herr Böhm (r.) dankt allen Beteiligten.

Texte/Fotos: Herr Hoffmann

Eine Milliarde Menschen steht auf

Tanzen gegen Gewalt an Frauen: Menschen in mehr als 200 Ländern beteiligen sich jedes Jahr an dem Aktionstag "One Billion Rising"  - Eine Milliarde (Menschen) steht auf. In Deutschland lief die Aktion in rund 150 Orten, darunter Walsrode. Schüler*innen und Lehrer*innen der OBS Bomlitz und der Ita-Wegman-Schule Benefeld machten gemeinsam ebenfalls mit. Zusätzlich zur Tanzaktion, bei der weltweit das gleiche Lied in verschiedenen Sprachen gespielt wurde, informierte die Leiterin der Walsroder Sozialarbeit, Cristine Idrizaj, Schulklassen der OBS über das Projekt.

Spende gegen Genitalverstümmelung

 Der Kiosk der Oberschule Bomlitz hat 500 Euro für "Plan International" gespendet, um die Organisation bei ihrem Kampf gegen die Genitalverstümmelung von Frauen in Afrika zu unterstützen. Das Kiosk-Team rief zugleich die weiteren Schüler*innen der OBS auf, ebenfalls Geld für diesen Zweck zu spenden. Plan International bezeichnet die Genitalverstümmelung als "gravierende Menschenrechtsverletzung". Die Praktik, die weiblichen äußeren Genitalien teilweise oder vollständig zu entfernen, sei schmerzvoll und traumatisierend. Der Organisation zufolge wird die Genitalverstümmelung vor allem in West- und Nordostafrika an Mädchen zwischen 6 und 13 Jahren vollzogen. Weltweit seien 200 Millionen Frauen und Mädchen betroffen. Das Kiosk-Team der OBS Bomlitz schließt sich der Sichtweise von Plan International an und spricht von einer "frauenverachtenden Tradition". 

Lehrer*in werden im Heidekreis: Warum es sich lohnt, zeigt der Landkreis in einem Video.

Den Zusammenhalt gestärkt

Der Jahrgang 5 hat sich am Mittwoch, 25. Januar, dem Sozialprojekt FairStärken gewidmet. In verschiedenen Spielen, Übungen und Aufgaben wurden den Schüler*innen die eigenen Stärken vor Augen geführt, die Teamarbeit gefördert, Sozialkompetenzen vermittelt und der Zusammenhalt der Klasse gestärkt. Besonders das Kistenrennen (Foto) sorgte für viel Spaß und Bewegung. 

Die Sozialarbeit der OBS Bomlitz hat das Projekt in Kooperation mit der Sozialarbeit der Stadt Walsrode in Bomlitz und dem Sozialraumpartner Venito in beiden fünften Klassen veranstaltet. 

2022

Bjarne und die Wilden Kerle

Das Fußballspiel ist fast zu Ende. Werden die Wilden Kerle das 1:1 halten können? Noch einmal fliegt der Ball auf ihr Tor zu. Der Torwart ist geschlagen, doch Juli fliegt in die Schussbahn und wehrt den Ball in buchstäblich letzter Sekunde ab.

Diese Textstelle aus „Die Wilden Kerle – Juli, die Viererkette“ findet Bjarne Wiechers besonders spannend. Deshalb wählte der Sechstklässler von der Oberschule Bomlitz sie am Donnerstag für das Schulfinale im bundesweiten Vorlesewettbewerb der 6. Klassen aus. Da er diesen Text sowie eine vorgegebene Passage aus „Tom Sawyer“ nach Ansicht der Jury besonders gut vortrug, gewann er das Finale – und qualifizierte sich für den Kreisentscheid des Wettbewerbs.

Bjarne habe flüssig und überzeugend gelesen, dabei gut betont und sich in die Geschichten hinein gefühlt, befand die dreiköpfige Jury. 

Großes Lob bekamen auch die Zweitplatzierte Juliana Theile sowie die Drittplatzierten Christoph Penshorn und Jannik Lackner. Juliana und Christoph hatten aus verschiedenen Bänden von „Gregs Tagebuch“ vorgelesen, Jannik hatte eine Passage aus „Donnerwetter am Mount Schmeverest“ ausgewählt. Alle Schüler*innen wurden mit Urkunden und Buchpreisen prämiert.

Der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels jährlich veranstaltet. Er beginnt auf Klassenebene, dann folgen Schul-, Kreis- und Bezirksentscheide, bevor es ins Landes- und ins Bundesfinale geht. Bewertet werden die Textstellenauswahl, die Interpretation des Textes und die Lesetechnik. 

Aufs Glatteis geführt

Der Schulwandertag der OBS führte manche Schülerin und Schüler auf neue Wege, beispielsweise die 10. Klassen (Foto) zum Eislaufen nach Mellendorf und danach auf den Weihnachtsmarkt in Hannover. Auch die 6. Klassen waren in Mellendorf. Die 5. Klassen fuhren ebenfalls nach Hannover und besuchten ein Museum. Die 7. Klassen erkundeten den Flughafen Hannover, während sich die 9. Klassen auf eine historische Erkundungstour durch die Eibia begaben.

Lieder zum Advent

"In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei", sang die Klasse 5/2 und läutete damit das wöchentliche Adventssingen an der OBS Bomlitz ein. Viermal, nach jedem Adventssonntag, singen Schüler*innen montags im Forum Weihnachtslieder. Nach der 5/2 wartete noch die 7/1 mit "Feliz Navidad" auf, bevor die Initiatorin der Aktion, Musiklehrerin Anna Czwalinna, mit Kollegin Imke Groffmann "Maybe this Christmas" anstimmte. Es durfte auch mitgesungen werden, was aber kaum auf Resonanz stieß. Vielleicht  beim nächsten Adventssingen?

Von der OBS an die BBS 

Wie jedes Jahr verbringen derzeit die 9. Klassen der OBS Bomlitz jeden Dienstag an der BBS Walsrode. Sie betätigen sich dabei in fünf verschiedenen Ausbildungs-bereichen: Ernährung (Foto), Pflege, Holzbau, Metallbau und Kfz-Werkstatt. Die Schüler*innen stellen dabei eigene Produkte und Waren her. Die BBS-Tage gehen noch bis in die Weihnachtswoche.

Beim DRK ein Koch werden

Das DRK hat sich mit seinen verschiedenen Ausbildungsbereichen dem 9. und 10. Jahrgang vorgestellt. Folgende Bereiche wurden vorgestellt:

• Erzieher*in
• Kaufmann*frau im Gesundheitswesen
• Koch*Köchin
• Bundesfreiwilligendienst

Darüber hinaus haben die DRK-Mitarbeiter*innen auch etwas zu den ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Bereitschaft und Ersten Hilfe erzählt und zu dem Bereich Hausnotruf, der eine Station innerhalb der Ausbildung zum Kaufmann*frau im Gesundheitswesen ist.
Leider fehlte krankheitsbedingt der Bereich Pflege, dieser könnte aber in einem kleineren Rahmen noch einmal gesondert vorgestellt werden.
An kleinen Infoständen konnten sich die Schüler*innen informieren und mit den Ausbildungsleiter*innen ins Gespräch kommen.

Piraten kicken Grüne raus 

Überraschung bei der Juniorwahl an der OBS Bomlitz: Die Grünen schafften es bei der Schüler-Landtagswahl gar nicht erst in den Landtag. Sie erhielten nicht einmal 2 Prozent der Stimmen. Dafür meisterten die Piraten mit 9,3 Prozent nicht nur deutlich die Fünf-prozenthürde, sondern wurden auch gleich viertstärkste Kraft. Deutlich vorn lag die SPD mit 36 Prozent, gefolgt von der CDU mit gut 20 Prozent und der AfD mit 11 Prozent. Bei den Erststimmen gewann SPD-Kandidat Sebastian Zinke mit 46 Prozent ebenso klar.

An der Juniorwahl hatten 110 Schüler*innen der 8., 9. und 10. Klassen teilgenommen. Die 10. Klassen leiteten die Wahl und zählten die Stimmen aus. 

Fleißige Sammler*innen

Nach Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat auch Heidekreis-Landrat Jens Grote Schüler*innen der OBS Bomlitz für ihre Sammelfreude zugunsten des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge gewürdigt. An dem Empfang beim Landrat (Foto re.) nahmen Lehrerin Kornelia Nuß (v.l.) sowie die ehemaligen OBS-Schülerinnen Lina Söder und Anastasia Henning teil. Die 10. Klassen hatten vergangenes Jahr mehr als 1000 Euro für den Volksbund gesammelt.

Von links: Lehrerin Kornelia Nuß, die Schülerinnen Lina Söder und Anastasia Henning sowie Landrat Jens Grote.

Viel mitgenommen

Nicht nur um viele neue Eindrücke, sondern auch um jede Menge Werbegeschenke reicher sind die Schüler*innen, die bei der Messe Work & Life dabei waren. Sie informierten sich über Berufe und nutzten die zahlreichen Mitmachaktionen.

Den Wald entmüllen

Jede Menge Müll haben die Schüler*innen der 8. und 9. Klassen beim internationalen Cleanup Day im Wald rund um die Schule gefunden. Dabei stach eine Müllart besonders hervor.

Beim Lesen helfen

Sie sind an 12 Schulen in der Region aktiv und nun auch in Bomlitz: Einmal wöchentlich kommt ein Leselernhelfer vom Verein Mentor Walsrode an die OBS. Bedarf gibt es sogar in den höheren Klassen.

Berufe kennenlernen

Sparkasse, Hagebau, IFF: Kennt jeder, aber was machen die genau? Antworten lieferten IHK-Ausbildungsbotschafter. Und brachten Werkstücke mit, wie hier eine Flaschenguss-form der Firma Röders Tec.

Endlich wieder AGs!

Medien, Garten, Handball: In diesem Schuljahr gibt es mittwochnachmittags wieder AGs. Unsere Schülerzeitung stellt nach und nach einige davon vor.


Aktionstag im Waldbad

Zum Ausklang des Schuljahres haben sich die Schüler*innen im Bomlitzer Waldbad in verschiedenen Wettbewerben gemessen. Jede Klasse hat sich einen ausgedacht.

Auf der Expo in Hannover

Mit einer Kräuterfarm hat die OBS Bomlitz mit einem eigenen Stand an der IdeenExpo in Hannover teilgenommen. Die gesamte Schule war vor den Sommerferien vor Ort.